„23 Millionen Menschen tun Gutes – und sind dabei nicht zu sehen. Zeigt sie uns!“ Unter diesem Motto sind seit 2009 alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme am Deutschen Engagementpreis aufgerufen.

Das Bündnis für Engagement, ein Dachverein gemeinnütziger Organisationen, hat im März 2009 im Rahmen der Kampagne „Geben gibt“ den Deutschen Engagementpreis ins Leben gerufen. Für diesen Preis kann man sich nicht bewerben, vielmehr haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, engagierte Personen oder beeindruckende Projekte für diese Ehrung zu nominieren. Bis zum 12. Juni können die Nominierungen über die Internetseite www.deutscher-engagementpreis.de eingereicht werden.

Landrat Dr. Ansgar Müller meint angesichts der zahlreichen Bewerbungen um den Ehrenamtspreis des Kreises Wesel: „Ich hoffe, dass möglichst viele Projekte und Personen aus dem Kreis Wesel für diesen Deutschen Engagementpreis nominiert werden. Dies würde unterstreichen, wie aktiv unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger sind, und dass unsere Gesellschaft ohne das ehrenamtliche Engagement weitaus ärmer wäre.“

Ganz gleich, ob jemand mit Zeit, Geld oder Ideen Unterstützung leistet – „Geben gibt“ auch den Engagierten einen ganz persönlichen Mehrwert und stärkt ihre Identifikation mit ihrem unmittelbaren lokalen Umfeld. Die Kampagne stellt die vielen Facetten des freiwilligen Engagements vor, um Menschen aller Generationen sowie Initiativen, Organisationen und Unternehmen zu begeistern.

Alle Vorgeschlagenen werden persönlich angeschrieben und können dann ihrer Teilnahme am weiteren Auswahlverfahren zustimmen.

Die Jury des Deutschen Engagementpreises vergibt die Auszeichnung in sechs Kategorien. Sie spiegeln die vielfältigen Formen von Engagement in Deutschland wider. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury sind dabei die im Vorfeld definierten Anforderungen an die einzelnen Kategorien:

Einzelperson

Geehrt werden freiwillig engagierte Personen aus allen Bereichen, die sich vorbildlich für andere einsetzen, sich in gemeinnützigen Organisationen stark machen oder selbst erfolgreich Projekte initiieren.

Gemeinnütziger Dritter Sektor

Gemeinnützige Organisationen, deren Arbeit maßgeblich von Engagierten getragen wird, oder die freiwilliges Engagement aktiv fördern, werden in dieser Kategorie ausgezeichnet.

Politik & Verwaltung

Ausgezeichnet werden Städte und Kommunen oder politische Akteure, die eine nachhaltige Entwicklung von politischen Rahmenbedingungen zur optimalen Entfaltung freiwilligen Engagements stärken.

Wirtschaft

In dieser Kategorie werden Unternehmen und Betriebe, die freiwilliges Engagement aktiv betreiben oder innovativ fördern, geehrt.

Schwerpunktkategorie 2013: Gemeinsam wirken – mit Kooperationen Brücken bauen

Gewürdigt werden besonders Kooperationen verschiedener Initiativen, die gemeinsam ein Ziel verfolgen.

Publikumspreis

Die Jury des Deutschen Engagementpreises wählt 15 Nominierte aus allen Kategorien für die Teilnahme am Publikumspreis aus. Wer beim anschließenden Online-Voting die meisten Stimmen erhält, gewinnt.

Der rote Teppich für bürgerschaftliches Engagement wird schließlich Ende des Jahres ausgerollt. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Dezember 2013 werden die Gewinner mit dem Deutschen Engagementpreis ausgezeichnet. Die ersten fünf Kategorien werden undotiert vergeben. Für den Publikumspreis gilt jedoch: Wenn tausende Menschen einer Person oder Organisation ihre Stimme geben, ist das etwas ganz Besonderes. Folglich ist der Publikumspreis als einzige der sechs Auszeichnungen mit 10.000 Euro dotie

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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