Notfall-Gruppe bietet Hilfe für Risikogruppen und Personen über 65 Jahre an

von: Petra Bosse

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Ich fahre, gehe oder ich bin…Wer braucht was? Was kann ich mitbringen?

Eine neue Notfallgruppe in dieser aktuell schwierigen Zeit haben Timo Gätzschmann, Max Messing und weitere Bürger ins Leben gerufen. Sie möchten sich engagieren und helfen.

Der Grund sei, so Messing und Gätzschmann, dass auch ohne Corona die Nächstenliebe und die Solidarität im Alltag viel zu kurz kämen. „Vielleicht nutzen wir diese schwierigen Umstände mal dazu, alle wieder ein wenig näher zu rücken und zu zeigen, wie Schermbeck tickt. Um hier einen unkomplizierten und koordinierten Weg zu bieten haben wir uns entschieden das ganze schnell und so einfach wie möglich in die Hand zu nehmen – wir sehen das viele bereit wären zu helfen – jetzt muss jemand dafür sorgen das Hilfsbedürftige aus unserer Gemeinde auch davon erfahren und mit Hilfe-bietenden zusammengebracht werden“.

Hilfe für Menschen ab 65 und Risikogruppen

Um Kontakte zur Außenwelt zu vermeiden, können sich ältere Menschen ab 65 und Risikogruppen nach einem ersten Kontakt durch die Hotline entweder per Mail unter [email protected] oder unter der Telefon-Nr. 02853 – 8095889 für die ab sofort bereitgestellte Nachbarschaftshilfe anmelden (bei der Band-Ansage – bitte hier Ihre Kontaktdaten hinterlassen. Ein ehrenamtlicher Helfer wird sich bei Ihnen melden).

Gleichzeitig gibt es weitere Informationen auf der Internetseite www.fuer-schermbeck.de

Zeichen für Hilfsbereitschaft zum Beispiel können sein: Einkaufen für Risikogruppen, Rezepte vom Arzt oder Medikamente aus der Apotheke holen.
Vielleicht bei den Nachbarn anrufen und darauf hinweisen, dass man Einkaufen fährt und ob man etwas mitbringen kann. Ein Aushang im Treppenhaus. Wir bieten euch an, den Schermbeck-Online Marktplatz für genau solche Hilfsangebote zu nutzen.

Ein Zeichen der Solidarität von Menschen für Menschen in einer äußerst schwierigen Zeit.

Besonders gefährdet von dem Virus sind ältere Menschen und Risikogruppen. Sie sollen möglichst zuhause bleiben. Und auch der Kontakt von Kindern zu ihren Großeltern soll derzeit unterbunden werden.

Nachbarschaftshilfe

Gelebte Nachbarschaftshilfe – Wie soll das gehen?

Gelebte Nachbarschaftshilfe – Ein Zeichen für Hilfsbereitschaft, zum Beispiel besonders für ältere Menschen ab 65 und Risikogruppen, könnte sein: Einkaufen, Rezepte vom Arzt oder Medikamente aus der Apotheke holen.

Bei den Nachbarn anrufen und darauf hinweisen, dass man Einkaufen fährt und ob man etwas mitbringen kann. Oder vielleicht auch in dringenden Fällen sich bereit erklären, kurzfristig auf das Kind aufzupassen.

Sie gehören zu der genannten Risikogruppe in Schermbeck? Dann machen Sie Gebrauch von der Notfall-Gruppe „Wir für Schermbeck“.

Wie kann das funktionieren?

Einkaufszettel mit Geld bereit halten. Am besten schon kurz vor Eintreffen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vor die Haustür legen, sowie einen Behälter für die eingekauften Waren. Weitere Hilfsmaßen, zum Beispiel für Kinderbetreuung durch Nachbarn und Familien, können mit der Notfallgruppe besprochen und organisiert werden.

Mit Blick auf die Nachbarkommunen bieten die zwei engagierten Schermbecker ebenfalls ihre Hilfe an. „Sollten Sie daran interessiert sein, diese Aktion auch für Ihre Gemeinde anzubieten, können wir gerne dabei behilflich sein“.

Denkt an andere Menschen

Und noch einen Tipp geben Gätzschmann und Messing allen Bürgern mit auf den Weg: „Und bitte denkt alle auch beim Einkaufen an andere Menschen – kein Mensch braucht den ganzen Keller voll Nudeln oder Klopapier. Es ist ein Virus was versucht wird klein zu halten, um die Krankenhäuser nicht zu überlasten und kein Atomkrieg…

Petra Bosse

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