Nicht richtig zugehört oder nur Stimmungsmache? Bürgermeister Mike Rexforth ist empört.

Einen Tag nach der Stellungnahme von Klaus Roth (BfB) hinsichtlich der Zukunftspläne der Gemeinde mit Blick auf eine Neugestaltung des Edeka-Marktes, ist Bürgermeister Mike Rexforth gelinde gesagt, mehr als nur erstaunt.

Der Supergau

Klaus Roth beschreibt den Abzug des Edeka-Marktes aus Schermbeck in seiner Stellungnahme als: Zitat: „Der SUPERGAU für die Schermbecker Bürgerinnen und Bürger wird in wenigen Wochen eintreten“.

 Die Supermarktkette hat ihren Optionsvertrag zum 1. Juli gekündigte. Jetzt verhandelt die Gemeinde mit den Hauseigentümern, zwei Schermbecker Architekten, über die Neugestaltung des Grundstücks (wir berichteten).

Weiter wirft Roth der Gemeindeverwaltung in seiner Stellungnahme Untätigkeit vor.

Zitat: „Warum ist in den vielen Jahren seitens der Verwaltung kein Plan B ausgearbeitet worden?“
Die angebliche Unwissenheit von Klaus Roth verärgert Bürgermeister Rexforth.  „Also ich war schon sehr erstaunt über den Leserbrief von Herrn Roth, da er in seiner Stellungnahme der Verwaltung vorwirft, über Jahre nichts gemacht zu haben“, so Rexforth.

Klaus Roth war über alles informiert

 Und dass Klaus Roth sich unwissend über die Pläne vonseiten der Gemeinde zeigt, kann Rexforth nicht verstehen. „Zumindest in der Zeit, wo ich Bürgermeister bin, wurde Klaus Roth im Rahmen von interfraktionellen Gespräche immer da drüber informiert, dass die Firma Edeka langfristige Verträge hat, die es sowohl den Eigentümern als auch der Verwaltung unmöglich gemacht haben, über diese Flächen zu verfügen.

Darüber hinaus betont Rexforth, dass die Gemeinde über die Fläche sowieso nicht verfügen kann, da sie nicht der Eigentümer ist.

Vertragsverfahren

Fakt ist, dass die Gemeinde ohne Zustimmung von Edeka, die seit rund neun Jahre sich in einem laufenden Vertragsverfahren befanden, während dieser Zeit nichts machen können. „Edeka hätte sämtliche Entwicklungen an diesem Standort verhindern können. Das wusste Klaus Roth durch die interfraktionellen Gespräche.

Ebenso wusste er genau, wie die Vertragssituation dort tatsächlich aussieht. Und jetzt in seiner Stellungnahme den Bürgern zu suggerieren, die Verwaltung hätte schon lange was machen können, ist aus meiner Sicht schon eine Unverschämtheit“, ergänzt Rexforth.

Neugestaltung des Gesamtbereichs. Warum?

Ebenfalls stellt Roth die Frage in den Raum, warum die Verwaltung einen so gesteigerten Wert auf eine Neugestaltung des Gesamtbereichs bis hin zur Lessingstraße legt?
Auch das sei für Klaus Roth nicht Neues gewesen, so Rexforth denn: „Die Verwaltung ist seit Jahren damit beschäftigt, diesen Standort zu entwickeln. Für Klaus Roth war das ebenfalls nichts Neues, da er auch hier durch in vielen interfraktionellen Gesprächen über die vertragliche Situation informiert wurde“, so Rexforth.

Petra Bosse

1 KOMMENTAR

  1. Es sind immer die gleichen Störfeuer von der gleichen oder ähnlichen Gattung. Stimmungsmache trotz besserem Wissen und das ist böse.

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