Wie bereits berichtet gab es in der Nacht von Sonntag auf Montag (17.8.) erneut einen Wolfsriss in Kirchhellen. Vorab versuchte der Wolf oder Gloria von Wesel es in einem Damwildgehege in Kirchhellen. allerding erfolglos.

Dazu schreibt nun eine Geschädigte aus Kirchhellen:

In unserem Dammwildgehege in Kirchellen hat nachweislich Gloria bei zwei Übergriffen insgesamt drei Stücke Damwild gerissen.
Ein weiteres Damwild fanden wir Ende März schwer verletzt morgens im Gatter vor.
Das Tier war so schwer verletzt, dass es getötet werden musste.
LANUV konnte den Wolf als Verursacher jedoch nicht ermitteln. Für uns ist der Vorfall jedoch eindeutig und auch einem Wolf zuzuschreiben.

Dieses vorausgeschickt zum Vorfall „Wolf“ heute nacht. Um 2.30 Uhr wurde ich durch Geräuse in unserem Damwildgehege aufgeweckt.
Unser Schlafzimmerfenster grenzt direkt an unserem Gehege.
Ich holte mir eine sehr starke Taschenlampe und leuchtete in das Gehege hinein.

Nur 15 Meter entfernt

Rechts in der Ecke stand panikartig unser Damwild, in der Mitte stand der Wolf, keine 15 Meter von mir entfernt. Der Wolf stand still, blickte zu mir rüber, drehte nach einer Weile um und lief in die entgegengesetzte Richtung. Leider konnte ich nicht erkennen, wie er das Gehege wieder verlassen hat.
Heute Morgen haben mein Mann und ich den Außenzaun kontrolliert und konnten keinerlei Untergrabungen finden.

Wir gehen davon aus, dass der Wolf, wie bereits dreimal zuvor auch
dieses mal über den Zaun gesprungen ist.
Wenn das so weitergeht werden wir das Gehege aufgeben.

Dorsten, den 17.08.2020
Bestätigt und niedergeschrieben: Eckhard Vornbrock vom Gahlener Bürgerforum Gahlen, AG Wolf

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