Die Pressestelle des Kreises Wesel teilt mit:

Die Corona-Pandemie stellt auch den Kreis Wesel vor außergewöhnliche Herausforderungen. „Es bedarf großer Anstrengungen zur Durchbrechung von Infektionsketten und Eindämmung von Corona“, so Landrat Dr. Ansgar Müller. „Dies wird nur gelingen, wenn wir alle gemeinsam agieren.“ Daher wendet sich der Landrat nun mit der Bitte um Unterstützung an die Unternehmen im Kreis Wesel. „Mir ist bewusst, dass die Wirtschaft in dieser Lage vor der riesigen Aufgabe steht, Zukunftssicherung im Sinne ihrer Beschäftigten zu betreiben,“ so Dr. Müller. „Ich bitte dennoch um die Unterstützung der Unternehmen im Kreis Wesel, denn dringend benötigte Materialien sind auf dem freien Markt kaum noch beschaffbar.“

Neben dem notwendigen Material zur Versorgung medizinischer und anderer kritischer Infrastrukturen bittet der Landrat auch um Hinweise auf noch funktionierende Beschaffungswege. „Die Unternehmen verfügen über andere Kontakte und Strukturen als die Kreisverwaltung. Vielleicht finden wir so noch eine Möglichkeit, an Materialien wie Desinfektionsmittel oder Schutzmasken zu kommen“, erläutert Müller seinen Appell. „Im Kreis Wesel gibt es zum Beispiel eine Vielzahl von Unternehmen der chemischen Industrie, die uns hier vielleicht weiterhelfen können. Wenn wir uns zusammentun, können wir gemeinsam die Lage verbessern. Denn nur mit ausreichender Ausstattung kann die weitere Verbreitung des Coronavirus verlangsamt werden.“

Max Holtschlag

Vorheriger ArtikelDie Linken: Gesundheitswesen kaputtgespart
Nächster ArtikelEinkäufe möglichst als Einzelperson – Appell von Mike Rexforth
Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Bitte den vollständigen Vor- und Nachnamen eintragen