Der Poetry-Slam wird zum Poetry-Jam

Nach vier erfolgreichen Poetryslams, bei denen SchülerInnen der Schermbecker Gesamtschule unter Anleitung selbst geschriebene Texte vortrugen, will eine Gruppe von sechs Oberstufenschulern/ -innen und dem freischaffenden Künstler Julian Gauda etwas Neues versuchen.

Gauda: „ Eine Veranstaltungsreihe starten und am Laufen halten.“

„ Pilotveranstaltung“ nennt Gauda den Start der Reihe „Kunst im Keller“, die am Freitag, 22. Juni um 19.00 Uhr im „YOU“ an der Kempkesstege 2 über die Jugendheimbühne geht. Weitere Veranstaltungen sollen nächstes Jahr folgen.

Interesse und Potential

Gauda arbeitet seit Jahren mit Schermbecker Gesamtschülern/ -innen und sagt, dass das Interesse und Potential groß sei. Deshalb will er mit der Gruppe, die derzeit aus sechs Schülern/ -innen besteht, den nächsten Schritt gehen und als Arbeitsgemeinschaft eine regelmäßige offene Bühne anbieten.

Das etwas Andere

Etwas anders als bei den Poetry-Slams sollen diese Abende ablaufen. „Der Poetry-Slam wird zum Poetry-Jam“, so Schülerin Marisa Brüninghoff.

Eine Bewertung der Texte durch die Jury, wie bei den Poetry-Slams noch üblich, werde es nicht geben. Die sechs SchülerInnen wollen laut Gauda weiterhin Texte schreiben und auch vortragen, sich eigentlich aber auf die Organisation der Veranstaltung konzentrieren. „Zwei kümmern sich etwa um die Öffentlichkeitsarbeit, zwei werden die Veranstaltung moderieren …“, beschreibt Gauda unterschiedlichen Rollen, in die die Schülerinnen schlüpfen.

Gauda wünscht sich , dass möglichst viele Kreative aus Schermbeck und Umgebung die Chance nutzen, ihr Können unter Beweis zu stellen. Marisa Brüninghoff: „Von poetischen bis zu musikalischen Texten- alles ist erlaubt.“
Wer Interesse hat, kann sich bei den Organisatoren melden, die auf Facebook die Seite „Kunst im Keller“ eingerichtet haben oder in eine Liste eintragen, die im „YOU“ aushängt.

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