Der Klimaschutzpreis Kreis Wesel geht an die Kita „Hand in Hand“

Gute Ideen werden belohnt. Die evangelische Kindertageseinrichtung „Hand in Hand“ bekam am Mittwoch den Klimaschutzpreis des Kreises Wesel überreicht.

Landrat Ansgar Müller überreichte den Preis an die Kita-Leiterin Kirstin Oberst und an die Erzieherin Nicole Wischerhoff. Sie kamen in Begleitung von Presbyter Manfred Jansen nach Wesel angereist.

Klimaschutzpreis Kita Hand in Hand Schermbeck

Der Kreis verlieh erstmalig in diesem Jahr diesen Preis, der in zwei unterschiedlichen Altersklassen aufgeteilt und mit einem Gesamtpreisgeld in Höhe von 2000 Euro ausgelobt war.

Gesucht wurden vorbildliche ehrenamtliche Initiativen und Maßnahmen, die einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Angesprochen waren Kinder und Jugendliche, Bürgerinnen und Bürger des Kreises Wesel, Vereine, Schulklassen aber auch sonstige Personengruppen.

Freuen dürfen sich nun alle Kinder der Einrichtung über 300 Euro. Besonders die Naturdetektive können stolz auf sich sein. Sie hatten die funkende Idee.

„Unsere Umweltdetektive hatten das Außengelände unter die Lupe genommen. Dabei kam die Frage auf, warum es hier kaum noch Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten gibt“, erinnert sich Kirstin Oberst an die Anfänge ihrer Naturdetektive. Das Fazit aller lautete: „Hier muss was getan werden, und vor allem: was können wir tun?“

Klimaschutzpreis Kita Hand in Hand Schermbeck
Landrat Dr. Ansgar Müller überreichte der Kita-Leiterin Kirstin Oberst (l.) und Nicole Wischerhoff am Mittwoch die Urkunde im Kreishaus Wesel. Fotos: Petra Bosse

Ideen gab es Thomas Heer

Hilfreich zur Seite stand dem Kita-Team der Klimaschutzbeauftragte der Gemeinde Schermbeck Thomas Heer.

„Da wir beim Klimaschutzpreis mitmachen wollten, setzten wir uns deshalb mit Thomas Heer in Verbindung zusammen. Wir schmiedeten gemeinsam Pläne, wie wir das so umsetzen können, damit sich Bienen und Insekten bei uns im Außengelände wieder wohlfühlen. Mit diesem Programm meldeten wir uns dann beim Kreis Wesel an“.

Im Frühjahr soll es blühen

Und es hat geklappt und das gewonnene Geld ist bereits verplant. Im Frühjahr wird eine Blühwiese vor der Einrichtung in zwei unterschiedlichen Bereichen angelegt. Ein Bereich soll hin zur Straße sein, damit auch die Fußgänger etwas fürs Auge haben. „Außerdem ist bereits ein Insektenhotel in Planung. Das mit Geld passt also perfekt“, freut sich Oberst.

Das Projekt soll im Frühjahr 2020 gemeinsam mit den Kindern und den Eltern umgesetzt werden. „Wir hoffen, dass wir dafür viele Eltern mit ins Boot holen können. Bevor die insektenfreundliche Blumenwiese eingesät wird, muss der Boden vorab kräftig bearbeitet werden“, fügt Oberst hinzu.

Petra Bosse

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