(pd). Am Donnerstag stoppten CDU und FDP im Landtag die von SPD und Grünen geforderte Herabsenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei Landtagswahlen. Den Jugendlichen werde damit die stärkste Form politischer Mitbestimmung vorenthalten, kritisieren die Jusos im Kreis Wesel.

„Parteiübergreifend heißt es, man wolle Jugendliche stärker politisch einbinden. CDU und FDP mangelt es offenbar an der Willenskraft, das auch zu ermöglichen. Denn keine Form politischer Teilhabe ist stärker als die der Wahl. Deshalb muss die Altersgrenze auf 16 Jahre heruntergesetzt werden. Auch Jugendliche sollen die Politik in NRW mitbestimmen können“, erklärt der Vorsitzende der Jusos Kreis Wesel, Benedikt Lechtenberg.

Benedikt Lechtenberg (Vorsitzender der Jusos Kreis Wesel)

Laut Jusos spreche vieles für die Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen. Entgegen landläufiger Meinungen seien Jugendliche alles andere als politisch desinteressiert. Zwar würden sich junge Menschen nicht immer in Parteien engagieren, dafür aber in Initiativen, auf Demos oder über Online-Petitionen. Jugendliche würden außerdem mehr Einfluss auf den Ort nehmen können, dessen Entscheidungen auf sie zurückwirken – den Landtag. Entscheidend sei es letztlich, junge Menschen früher an der Demokratie teilhaben zu lassen. Die Jusos würden deshalb auch weiterhin für das Wahlalter ab 16 in Nordrhein-Westfalen kämpfen.

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