Warum braucht Schermbeck sieben Kindergärten und nur eine Grundschule? JU Schermbeck sucht nach Antworten.

Junge Union Schermbeck äußert sich zum Thema „Grundschulstandorte“ und der Informationsveranstaltung am 3. April.

(pd). Die Junge Unio blickt, laut ihrer Mitteilung, mit großen Erwartungen auf die öffentliche Informationsveranstaltung der Gemeinde Schermbeck im Rathaus am 03. April 2019.

Bei diesem Termin sollen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und damit die zukünftige Grundschullandschaft in Schermbeck vorgestellt werden. In den Reihen der Jungen Union wurde das Thema in den vergangenen Monaten diskutiert.

Dazu teilt die Junge Union mit, dass bereits im Oktober 2018 der Rat der Gemeinde Schermbeck der Einrichtung einer Verbundschule mehrheitlich zugestimmthat, obwohl es erst jetzt die Machbarkeitsstudie wichtige Antworten auf die zukünftige Entwicklung geben wird.

Bürgermeister Mike Rexforth hat sich bereits klar für den Neubau an einem neuen Standort und die Aufgabe der bisherigen beiden Schulgebäude ausgesprochen. Den neuen Standort wollte er dabei noch nicht nennen.
Bei einer nicht repräsentativen Umfrage in der Facebook-Gruppe „Du bist echter Schermbecker“ haben sich im Februar ca. 83% der Beteiligten für den Erhalt der beiden Grundschulen ausgesprochen.

Die Junge Union Schermbeck begrüßt die Herangehensweise einer neutralen Machbarkeitsstudie.

„Umso kritischer schätzen wir die bereits jetzt erfolgte Einrichtung der Verbundschule und die öffentliche Vorfestlegung von Herrn Bürgermeister Rexforth ein“, heißt es von Seiten der JU Schermbeck.

Anfang März diesen Jahres wurde im zuständigen Ausschuss des Gemeinderates die Problematik fehlender Kindergartenplätze erörtert. Bereits in diesem Jahr können 21 Schermbecker Kinder über drei Jahren (Ü3) nicht mit einem regulären Platz versorgt werden und müssen deshalb in einer Notgruppe untergebracht werden.

Die Gemeindeverwaltung hält auf Grund weiterer Baugebiete in den nächsten drei Jahren die Einrichtung eines neuen siebten Kindergartens mit drei Gruppen für erforderlich. Wir fragen uns: Warum braucht Schermbeck sieben Kindergärten, aber nur eine Grundschule?
Auf diese Frage erhofft sich die JU Schermbeck eine Antwort aus der Machbarkeitsstudie.


Dazu sagt Kathrin Felisiak, Sachkundige Bürgerin im Schulausschuss: „Als Mutter zweier Kinder bin ich für den Erhalt beider Grundschulen. Kleine Kinder, kleine Schulen, kleine Wege.“
Für die Junge Union steht das Wohl der Kinder an oberster Stelle. Wir würden uns freuen, wenn viele Eltern die Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 03.04.2019 um 19.00 Uhr im Rathaus nutzen.

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