Zum Jahreswechsel blickt auch die Feuerwehr Schermbeck noch einmal auf die zurückliegenden 12 Monate zurück.

Ein Jahr, dessen Verlauf erneut von der Pandemie beeinflusst war und auch Auswirkungen auf die Feuerwehr hatte. Viele Veranstaltungen, wie beispielsweise Nikolausfeiern, jährliche Ausflüge etc. konnten nicht stattfinden.

Noch immer beginnen die Dienstabende trotz dreifacher Impfung mit Tests. „Auch das Maske tragen erschwerte die Dienstabende, wenn sie denn überhaupt stattfanden“, berichtet Pressesprecherin Ellen Großblotekamp.

Es gab viel zu tun

An Arbeit mangelte es dennoch nicht. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Lehrgangs konnten wieder zahlreiche Beförderungen ausgesprochen werden. Auch von dieser Stelle ein Glückwunsch zu den erbrachten Leistungen. Dazu gab es Veränderungen im Team. „Mit Franziska Linneweber und Luca Kolz konnten wir zwei neue stellvertretende Jugendfeuerwehrwarte für unsere Jugendfeuerwehr gewinnen“, freut sich Ellen Großblotekamp. „Dies war nötig, da Andreas Janßen sein Amt zum 31.03.2021 niederlegte.“

Auch sie hat in ihrer Funktion als Pressesprecherin in den Bereichen Pressearbeit / Social Media Unterstützung bekommen. Seit dem 1. April steht ihr Jana Loick bei der regelmäßigen Aktualisierung der verschiedenen Plattformen zur Seite.

Neue Räumlichkeiten für Löschzug Gahlen

Beim Löschzug Gahlen gab es ebenfalls einige Veränderungen zu feiern. Im April konnten nach einer Umbaumaßnahme die neuen Räumlichkeiten, z. B. die Umkleiden, genutzt werden. Das sanierte Gerätehaus stieß ebenso auf positive Resonanz wie die neue Fahrzeughalle.

Unter Pandemie-Bedingungen startete im Mai der Truppmannlehrgang in Schermbeck für den Neuzuwachs mit jeder Menge Theorie. Erst Ende August konnte man erstmals persönlich zusammentreffen. Vor wenigen Wochen, Ende November, ist der erste Teil der Ausbildung zu Ende gegangen. Die Feuerwehr Schermbeck freut sich über die vielen neuen Gesichter in ihren Reihen und bedankt sich bei allen Ausbilderinnen und Ausbildern für ihren Einsatz.

Um die Feuerwehr auch in den sozialen Netzwerken sichtbarer zu machen, wird seit Juli allwöchentlich eine Kameradin oder ein Kamerad aus dem Team unter dem Slogan „Feuerwehr Schermbeck – Das sind wir“ vorgestellt. Eine Aktion, die begeistert aufgenommen worden ist. So konnte auf Instagram innerhalb kurzer Zeit die Zahl von 1.500 Abonnenten geknackt werden. Eine tolle Zwischenbilanz.

Auch schlimme Eindrücke gehörten zum Jahr 2021

Doch das Jahr hielt auch schlimme Eindrücke bereit. Als Mitte Juli Teile Deutschlands von der verheerenden Flutkatastrophe heimgesucht wurden, rückte auch die Feuerwehr Schermbeck im Rahmen der überörtlichen Hilfe mehrfach aus. Einsatzorte waren z. B. Erkrath, Wuppertal und Erftstadt. „Auch wir waren geschockt von dem, was vor Ort geschehen ist. Noch heute sind unsere Gedanken bei all den Menschen, die ihr Leben, nahestehende Menschen, ihr Zuhause oder ihre Existenz verloren haben“, erinnern sich die Einsatzkräfte an diese Tage und Wochen.

95 Einsätze absolviert. 95 Alarmierungen

Insgesamt wurden vom 1. Januar bis zum 30. Dezember 2021 rund 95 Einsätze absolviert. 95 Alarmierungen, die trotz Pandemie und erschwerten Bedingungen erfolgreich abgearbeitet wurden. Gute Gründe, positiv in das Jahr 2022 zu blicken.

Stellvertretend für die Feuerwehr Schermbeck bedankt sich Ellen Großblotekamp für die Unterstützung vor Ort: „Wir möchten uns an dieser Stelle bei Euch/ Ihnen allen bedanken. Nicht zuletzt motiviert auch jedes „Like“ auf den sozialen Netzwerken für das, was wir ehrenamtlich tun. Für den ganzen Zuspruch, die positiven Feedbacks und die lieben Worte möchten wir uns bedanken.

Wir wünschen Euch und Ihnen einen guten Rutsch und ein GESUNDES Jahr 2022!“