Schermbeck. Im Friseursalon Hairlich auf der Mittelstraße in Schermbeck zeigen Yvonne Magnier und Anette Rehman ab sofort wie eine gelungene Unternehmensnachfolge aussehen kann.

  • Anette Rehmann übergibt nach 32 Jahren die Schere an Yvonne Magnier.
  • Die Tochter wurde zum Namensgeber.
  • Corona verhinderte die eigentlich im Januar geplante Eröffnung.
  • Ein Calligraph für die Haare.
  • Das Hairlich ist ein Salon für die ganze Familie.

Aus Liebe zum Handwerk

Es gibt keine Zufälle. Davon ist Yvonne Magnier überzeugt. Auch wenn ihr Weg zum Salon Hairlich von Zufällen gepflastert scheint. Es beginnt damit, dass sich die Vorbesitzerin Anette Rehmann nach 32 Jahren aus dem Geschäft zurückziehen möchte. Eine Bekannte Yvonne Magniers berichtete dieser davon.

Die Friseurmeisterin, die nach 28 Jahren im Beruf schon lange von einem eigenen Salon träumt, war bereits nach dem ersten Besuch begeistert. Auch der damals 5-jährigen Tochter Sophie hatte es Schermbeck so angetan, dass ihr, ohne es zu ahnen, spontan der Name für Mamas zukünftiges Unternehmen über die Lippen kam: „Herrlich!“ Drei Tage nach der Besichtigung war die Entscheidung gefallen.

Eröffnung mit Hindernissen

Obwohl Yvonne Magnier die volle Unterstützung ihrer Familie hat, gab es doch einige Hindernisse zu überwinden. Die Übernahme eines Unternehmens mit Publikumsverkehr in Corona-Zeiten erfordert Durchhaltevermögen und eine gehörige Portion Mut. Ursprünglich war die Eröffnung für Mitte Januar geplant. Daraus wurde nichts. Erst zum 1. März durften auch Friseure ihre Türe wieder öffnen.

Yvonne Magnier und der Calligraphy Cut

Seither freut sich Yvonne Magnier über das große Interesse an ihren Dienstleistungen wie Haarverlängerungen und -verdichtungen oder dem Calligraphy Cut, einem futuristisch anmutenden Instrument für Trendfrisuren. Tatkräftig unterstützt wird die neue Inhaberin von ihrer Vorgängerin Anette Rehmann und Frau Volks, die ebenfalls schon zuvor im Salon gearbeitet hat. Dankbar ist Yvonne Magnier auch den Firmen Triptrap, Wirtz und Vennhoff für die reibungslose Umsetzung ihrer Ideen.

Termine gibt es unter: 02853-1863 und weitere Informationen auf hairlich-schermbeck.de

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.