110 Verträge für Glasfaser Bricht – ein MUSS!

Bricht. 110 Verträge müssen es sein, sonst wird Deutsche Glasfaser den Schermbecker Ortsteil Bricht nicht erschließen und ausbauen. Um diese Zahl zu erreichen, haben Günter Sprenger, Jörg Juppien und weitere Helfer am Samstag vor der Baumschule Wüstemeyer einen Infostand aufgebaut.

 

Fragen beantworten und die Vorteile eines leistungsfähigen Internet-Anschlusses zeigen: Das waren die Ziele. „Ich bin überrascht“, sagte Juppien, für die SPD im Gemeinderat, auf die Frage nach dem Interesse trotz eisiger Kälte. Bis zu 30 Personen waren bereits in der ersten halben Stunde vor Ort.
31 Verträge gebe es schon, so Juppien.

Frist endet am 19. Februar

Bis zum 19. Februar, dann endet die Frist, muss die nötige Beteiligung erreicht sein. Immerhin 120 Personen haben bei einer Abfrage durch die Gemeinde Schermbeck ihr Interesse an einem Glasfaser-Anschluss geäußert. Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen war die Kommune auf Deutsche Glasfaser zugegangen. In Schermbeck selbst war es umgekehrt.
„Ich hoffe, dass wir es schaffen. Sonst ist der Zug abgefahren“, sagte Juppien. Dass sich nach Deutsche Glasfaser und den RWE, die in Bricht bereits ein Netz betreiben, ein weiterer Anbieter finden werde, sei unwahrscheinlich.

Rechner und Bildschirm aufgebaut

Aber die angekündigte Umstellung des Telefonierens aufs Internet und entsprechende Fernsehübertragungen, zum Beispiel im Sport, machten einen modernen DSL-Anschluss nötig.
Geschützt unter einem Pavillon waren Rechner und Bildschirme aufgebaut, um die Möglichkeiten des schnellen Netzes zu zeigen. „Die heutige Internet-Technologie wäre ohne Glasfaser nicht denkbar“, betonte Sprenger, der sich mit der Technik auskennt.

Rund 17 MBit seien derzeit in Bricht möglich. Außerhalb der Ortslage sei es noch deutlich weniger. Da könne das Versenden einer umfangreichen E-Mail mit mehreren Fotos schon ein paar Minuten dauern, so eine Erfahrung. Bis zu 100 MBit im Herauf- wie Herunterladen ins Netz will Deutsche Glasfaser liefern.

Glasfaser sei beste Lösung

„Das steht außer Frage bei den Experten“ sagte Sprenger über die Vectoring-Technik, die von anderen Dienstleistern favorisiert wird. „Das ist eine Übergangs-Technologie.   „Nach derzeitigem Stand sei Glasfaser die beste Lösung. Für das Angebot der Deutschen Glasfaser spreche auch, so Sprenger und Juppien, dass die Hausanschlüsse bei Erreichen der 110 Verträge kostenlos gelegt werden. Sprenger: „Die Technologie bietet sich geradezu an.“

WLAN ist zweitbeste Variante

Einige Besucher des Infostandes brachten selbst gefertigte Skizzen ihrer Geräte und Anschlüsse mit, fragten nach deren Nutzbarkeit mit der Glasfaser-Technik. Ein gegebener Rat: Die Glasfaser soweit ins Haus zu legen wie möglich bringe die beste Leistung. WLAN sei erst die zweitbeste Variante.
Zwei Info-Veranstaltungen hat es zum Thema Glasfaser in Bricht bereits gegeben. Die Organisatoren des Infostands wollen zunächst abwarten, wie sich die Zahl der Vertragsabschlüsse entwickelt. Vielleicht wird es ein weiteres Info-Angebot geben. san

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