Hospiz-Initiative Wesel bietet offene Sprechstunde für Trauernde an

Wesel (pd). Manchmal reicht schon ein Gespräch, ein Mensch, der zuhört und Rat weiß, wenn Trauer übermächtig und der Schmerz zu groß wird. Nur wo  ist dieser Mensch zu finden? Und hat er schnell Zeit? Die Hospiz-Initiative Wesel kennt die Antworten auf diese Fragen.

Ab 6. Februar bietet der Verein eine offene Sprechstunde für Menschen an, die einen Verlust erlitten haben und kurzfristig Unterstützung brauchen. Immer donnerstags, von 15 bis 17 Uhr.

Die Sprechstunde ist ein weiterer Baustein im Angebot der Hospiz-Initiative. Seit vielen Jahren gibt es pro Jahr eine Trauergruppe, die Trauernde über einen bestimmten Zeitraum begleitet. Durch diese Erfahrungen entstand die Idee der offenen Sprechstunde. „Hier können wir zeitnah helfen“, sagt Geschäftsführerin Eva Chiwaeze. Außerdem brauche nicht jeder, der trauert, eine längere Begleitung. „Manchmal können einige wenige Gespräche dabei unterstützen, einen Weg im Umgang mit dem Verlust zu finden.“

Angesprochen seien nicht nur diejenigen, die erst kürzlich jemanden verloren haben, sondern jeder, der trauere. „Es kann auch Jahre später Phasen geben, in denen der Schmerz plötzlich so groß ist, dass die Situation allein nicht bewältigt werden kann.“

Marianne Ridder, Hannelore Schmitz, Hildegard Wendt und  Beate Zigenhorn sind die Ansprechpartnerinnen in den Sprechstunden. Sie besitzen langjährige Erfahrungen als Trauerbegleiterinnen. Immer zwei von ihnen sind donnerstags  im Büro der Hospiz-Initiative im Einsatz.

Offene Sprechstunde für Trauernde, ab 6. Februar immer donnerstags von 15 bis 17 Uhr, Hospiz-Initiative Wesel, Kiek in den Busch 87 (3. Stock, Zimmer 310). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bei großem Andrang können sich Wartezeiten ergeben.

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