In Düsseldorf nimmt der Schermbecker Ehrenamtler die Auszeichnung des Sozialministeriums entgegen. Gewürdigt wird sein Einsatz für ältere Menschen im Projekt „Radeln ohne Alter“.
Viele ältere Menschen in Schermbeck bleiben aktiv und suchen Wege, am Gemeindeleben teilzuhaben. Dazu gehören auch Angebote, bei denen Ehrenamtliche Zeit schenken und Begegnungen ermöglichen. Ein Beispiel dafür ist Hartmut Geschwandtner, der nun in Düsseldorf für sein Engagement mit einer Ehrenamtsmedaille ausgezeichnet wurde.
Feierstunde in Düsseldorf
Im Festsaal des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf kamen am 11. November zahlreiche Ehrenamtliche aus Nordrhein-Westfalen zusammen. Unter ihnen war Hartmut Geschwandtner, der sich im Projekt Radeln ohne Alter engagierte. Vorgeschlagen wurde er vom Seniorenbeirat der Gemeinde.
Im Zusammenhang mit der Preisvergabe wurden weitere Engagementfelder genannt, in denen Geschwandtner tätig war. Dazu gehörten seine Arbeit im Seniorenbeirat der Gemeinde Schermbeck, die Mitwirkung im Arbeitskreis Senioren Dorsten, seine Aufgaben als gerichtlicher Seniorenbetreuer am Amtsgericht Wesel sowie frühere Tätigkeiten im Caritasbereich des Dekanats Dinslaken-Wesel und im CBT-Altenheim Schermbeck.
Auszeichnung für engagierte Projekte
Das Ministerium verlieh den Preis „Ehrenamt schafft Begegnung – Bürgerschaftliches Engagement in der Seniorenarbeit“. Ausgezeichnet wurden Projekte, die älteren Menschen Kontakte ermöglichten und Einsamkeit verringerten. Laut Ministerium seien Bewerbungen von Initiativen möglich gewesen, die in der aufsuchenden Seniorenarbeit aktiv sind.
Sozialminister Karl-Josef Laumann sagte während der Veranstaltung: „Ich habe im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‚Ehrenamt schafft Begegnung‘ viele Initiativen kennengelernt, die unser Land prägen.“
Urkunde für Hartmut Geschwandtner
Geschwandtner nahm die Urkunde gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern weiterer Projekte entgegen. Nach Angaben des Seniorenbeirats sei der Vorschlag aus der Zusammenarbeit im Projekt entstanden. Ergänzt wurde, dass sein Engagement an die Strukturen der Schermbecker Senioren angebunden war. Die Gespräche in der Feierstunde zeigten, wie wichtig persönliche Begegnungen im Alltag älterer Menschen waren. Regelmäßige Rikschafahrten sollten ihnen Teilhabe ermöglichen und vertraute Wege zugänglich machen.























