Grüne im Kreis Wesel möchten weiterhin aktiv gegen die Klimakrise kämpfen

(pd). Die Corona-Krise ist seit Anfang des Jahres das Maß aller Dinge. Aller Voraussicht nach wird uns das Virus auch noch über den Sommer begleiten.

Jedoch dürfen wir auch in diesen Zeiten unsere Augen nicht vor den anderen wichtigen Aufgaben unserer Gesellschaft verschließen. Die globale Erwärmung macht keine Pause und ihre Folgen sind auch jetzt spürbar.

Der Einfluss des Klimawandels Durch steigende Temperaturen und Dürre leiden Natur und Landwirtschaft. Waldbrände, wie wir sie in Australien sehen konnten, sind auch in Deutschland eine Gefahr, ebenso wie dürrebedingte Ernteausfälle. Die Klimakrise trifft Natur und Mensch gleichermaßen.

Klimawandel wirkt sich auch auf die Landwirtschaft aus.
Die Landwirtschaft war zwar immer schon von der Witterung abhängig. Extremwetterereignisse wie Hitze, Dürre, Dauer- oder Starkregen treten in den letzten Jahrzehnten jedoch gehäufter auf.

Hitzetage in der Vegetationsperiode werden künftig zunehmen. Mit der Hitze nimmt dann auch die Trockenheit zu. Diese Tendenz bestätigt auch der Deutsche Wetterdienst. Hinzu kommt, dass der Niederschlag zukünftig regional immer ungleicher verteilt sein wird. So drohen mehr Trockenheitsperioden in den Sommermonaten. In den letzten Jahren konnte zudem auch eine verstärkte Frühjahrstrockenheit beobachtet werden. Traktoren ziehen beim Pflügen riesige Staubwolken hinter sich her.

Konsequenzen sind klar zu erkennen

Die obersten fünf bis zehn Zentimeter Boden sind knochentrocken auf den Äckern. Weil es in den vergangenen Jahren regelmäßig viel zu trockene Phasen im Frühjahr gegeben hat. „Die Konsequenzen sind klar zu erkennen und dürfen auch jetzt nicht unter den Teppich gekehrt werden“, sagt Hubert Kück, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Kreistagsfraktion Wesel. „Wir müssen weiterhin aktiv gegen die Klimakrise kämpfen. Dafür ist es notwendig, dass wir auch hier im Kreis Wesel endlich adäquate Maßnahmen ergreifen. Kück macht darauf aufmerksam, dass die im Juli 2019 vom Kreistag beschlossene „Klimaoffensive“ dringend realisiert werden muss.

„Der Beschluss zur Klimaoffensive war ein wichtiger Schritt für mehr Klimaschutz in unserem Kreis. Jetzt müssen wir dafür Sorge tragen, dass wir auch gemeinsam an einer schnellen Umsetzung arbeiten.“, fordert der Politiker. Leider ist bis heute wenig passiert. So gibt es ist immer noch kein Konzept dazu, wie mit anhaltenden jährlichen Dürren umgegangen werden soll, und von einem klimafreundlichen Fuhrpark ist der Kreis noch weit entfernt. Aber auch andere wichtige Vorhaben lassen auf sich warten. Es zeigt sich: Der Klima- und Umweltschutz steht auch im Kreis Wesel zurzeit nur hinten an. „Tiere verlieren ihre Futterquellen, Böden trocknen aus, Pflanzen verdorren, und trotzdem werden Gegenmaßnahmen vernachlässigt“, kritisiert Kück. „Daher müssen wir auch in Corona-Zeiten der riesigen Herausforderung der Klimakrise aktiv begegnen.“

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