Gemeinde Schermbeck möchte auf Elektromobilität umstellen – Vier Varianten stehen zur Auswahl, worüber der Haupt- und Finanzausschuss am kommenden Mittwoch beraten wird.

Die bisherigen Dienstwagen der Gemeinde sind aufgrund ihres hohen Alters (Skoda Fabia, Bj. 2008, und VW Caddy Bj. 2011) in die Jahre gekommen und wartungs- sowie reparaturintensiv. Ein sukzessiver Austausch in den nächsten Jahren erscheint der Verwaltung deshalb aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll.

Ein dritter Dienstwagen wurde bereits Ende September abgemeldet und verschrottet, was die Dienstwagenverfügbarkeit innerhalb der Verwaltung erheblich verschlechtere, heißt es vonseiten der Verwaltung.

Lokalen Impuls zur Verkehrswende

Die Gemeinde Schermbeck möchte mit Blick auf den Klimaschutz mit einem guten Beispiel vorangehen und einen ersten lokalen Impuls zur Verkehrswende setzen. Aus diesem Grund habe sie sich mit der Umstellung der bisherigen konventionellen Dienstwagen mit effizienten Elektroautos auseinandergesetzt.

Im Maßnahmenkatalog des Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde wird unter anderem im Bereich Mobilität vorgeschlagen, ein Carsharing Modell zu etablieren, um bis zum Jahr 2030, so das Ziel des Klimaschutzkonzeptes, rund 25 Prozent weniger Treibhausgase, zu erzeugen.

Realisierung des E-Carsharing

Die Schermbecker Energiegenossenschaft hat sich bereits in Kooperation mit der Volksbank Schermbeck für eine Realisierung des E-Carsharing, mit voraussichtlich einem Fahrzeug entschieden, was bereitsl im kommenden Jahr umgesetzt wird.

Der Kauf und das Leasing kommunaler Elektroautos werden mit 40 Prozent gefördert, sodass sich bereits einige NRW-Kommunen auf den gemacht haben und ihre konventionellen Dienstwagen ersetzt haben.

Laut Verwaltung sollen auch aus aktuellem Anlass, vor dem Hintergrund drohender Dieselfahrverbote auf Teilen der Autobahn 40 und der Stadt Essen, Mobilitätalternativen geschaffen werden.

Welches E-Fahrzeug bietet sich an?

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis biete laut Verwaltung, der Renault ZOE als Kleinwagen und der Renault KANGOO (Hochdachkombi).

In der kommenden Finanz- und Ausschusssitzung soll über eine mögliche Variante entschieden werden, die für die Gemeinde Schermbeck am sinnvollsten ist.

1. Variante A. E-Carsharing mit innogy in Kooperation mit der Schermbecker Energiegenossenschaft eines Renault ZOE mit einer Kilometer-Jahresleistung von 15.000 Kilometer und monatlichen Kosten von 476 Euro.

2. Variante B. E-Carsharing mit innogy als alleiniger Mieter. Die Kosten dafür belaufen sich auf monatlich 595 Euro.

3. Variante C. Die Gemeinde Schermbeck kauft ein Elektroauto. Durch das Förderprogramm der Bezirksregierung werden beim Kauf eines E-Autos 40 Prozent der Netto-Anschaffungskosten übernommen.

4. Leasing über 60 Monate. Hierbei kann laut Verwaltung ebenfalls auf eine Förderung zurückgegriffen werden.

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