„Wissbegierde oder Sensationslust?“ Diese Frage stellt die Fraktion Bündnis90/Grüne zum Urteil im Ölpelettskandal in der Tongrube Schermbeck-Gahlen.

In einer Presseerklärung fragt sich die Kreistagsfraktion der GRÜNEN, was die SPD umtreibt, im Kreistag eine Anfrage nach dem Informanten zu stellen, der den GRÜNEN einen Auszug aus einer Anklageschrift zum Umweltskandal in der Tongrube in Schermbeck- Gahlen überlassen hat.

Ulrike Trick Bündnis 90/Die GrünenUlrike Trick, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, sagt dazu: „Ist das das Einzige, was für die Kreistagsfraktion der SPD von Interesse ist? Es interessiert sie nicht, dass 30.000 t gefährlicher Abfall in die Verfüllung Mühlenberg an allen Kontrollen vorbei illegal eingelagert wurden.

Es interessiert sie nicht, dass die Kreisverwaltung bei der Betreiberfirma der Verfüllung keinerlei Versagen bei den Kontrollen feststellen kann.

Es interessiert sie nicht, dass die Kreisverwaltung sich bei der Aussage, der gefährliche
Abfall könne in der Tongrube verbleiben, auf ein Gutachten stützt, das laut Deckblatt von der Firma Nottenkämper in Auftrag gegeben wurde und somit nicht gerichtsfest ist.
Es interessiert sie nicht, dass in diesem Gutachten hinsichtlich der Sohlendichtigkeit die wenig vertrauenerweckende Aussage steht “…eine Barriere ist im Wesentlichen gegeben.

SPD-Kreistagsmitglieder glänzten mit Abwesenheit

Kein SPD-Kreistagsmitglied hat an einer der Informationsveranstaltungen teilgenommen und sich die Sorge der Gahlener Bürger angehört.
Kein SPD Kreistagsmitglied hat bei den Gerichtsverhandlungen im Zuschauerraum gesessen.
Stattdessen hat man den GRÜNEN Panikmache vorgeworfen.
Statt Aufklärung einzufordern und die Belange der Bürger ernst zu nehmen versucht man, mit einem sensationslüsternen Ablenkungsmanöver die GRÜNEN zu diskreditieren.“

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