Volksbank Schermbeck und NISPA Wesel gehen mit gutem Beispiel voran

Ein Friedhof ist mehr als ein Ort der Stille und der Trauer. Er ist auch ein Ort der Begegnung und der Einkehr.

Wenn sich dann noch ein gemütliches Plätzchen findet, kann man durchaus mal vergessen, wo man sich gerade befindet. Auf dem evangelischen Friedhof Schermbeck wurde das allerdings zunehmend schwieriger. Wirklich einladend wirkten die alten Holzbänke schon länger nicht mehr. Doch die verwitterten Sitzgelegenheiten sind Geschichte. Die Volksbank Schermbeck und die NISPA Wesel haben dem Friedhof jeweils eine neue Bank gespendet.

  • Zusage von VOBA Schermbeck und NISPA Wesel kam sofort
  • Offizielle Spendenübergabe wegen Corona verschoben
  • Neue pulverbeschichtete Metallbänke
  • Austausch aller alten Bänken geplant
  • Weitere Sponsoren willkommen
Volksbank und Nispa Schermbeck
Ein Ort der Stille. v.l.: Silke Knolle (Friedhofsausschuss), Wolfgang Lensing (Voba Schermbeck), Maximilian Müller (Friedhofsausschuss) und Reinhard Hoffacker (Nispa Wesel). Foto: Ralf Meyer

Zusage kam sofort

Als Friedhofsverwalter Maximilian Müller und Silke Knoll, Mitglied des Friedhofsausschusses, während der Planungsphase zum Austausch der maroden Holzbänke bei der Volksbank Schermbeck und der NISPA Wesel um Unterstützung baten, wurde diese sofort zugesagt. Dass die offizielle Spendenübergabe erst jetzt stattfinden konnte, liegt einmal mehr an Corona. Die Pandemie hat auch in diesem Fall einen früheren Termin verhindert. Am 6. Juli konnte das Treffen aller Beteiligten endlich nachgeholt werden. Neben Maximilian Müller und Silke Knoll freuten sich auch Wolfgang Lensing von der Volksbank und Reinhard Hoffacker von der NISPA über die beiden neuen Bänke.

Alle Bänke werden ausgetauscht

Mittlerweile konnten weitere Bänke ausgetauscht werden. Doch der Weg ist noch weit. Erklärtes Ziel der Friedhofsverwaltung ist es, nach und nach alle noch verbliebenen Holzbänke durch die hochwertigen und witterungsbeständigen Metallbänke zu ersetzen. Bei Stückpreisen von rund 1.200 € eine ziemliche finanzielle Herausforderung. Jede weitere Unterstützung ist daher jederzeit herzlich willkommen.