Neues Mitgliederparlament in der Volksbank Schermbeck

224 Mitgliedervertreter gewählt / Deutlich höhere Wahlbeteiligung als 2013

Schermbeck. Die Volksbank Schermbeck hat ein neues Mitgliederparlament. Über 11.000 Teilhaber der Genossenschaftsbank waren am vergangenen Donnerstag aufgerufen, ihre Stimme abzugeben und ihre Vertreter zu wählen.

Foto: Reinhold Mix (v.l.) und Norbert Dahlhaus (r.) leeren unter den aufmerksamen Blicken von Aufsichtsrat und Wahlausschuss die Wahlurnen

Wahlliste mit großer Mehrheit angenommen

Nach Auszählung der Stimmzettel stellte Reinhold Mix, Vorsitzender des Wahlausschusses fest: „Die Wahlliste wurde mit großer Mehrheit angenommen. Wir haben jetzt 224 Vertreter sowie sieben Ersatzvertreter.“ Diese werden in den nächsten Tagen per Brief über ihre Wahl informiert. Dabei setzte der Wahlausschuss mit seinen Vorschlägen auf eine gesunde Mischung aus jung und alt, verschiedensten Berufen, Ortsteilen und Altersgruppen. „Denn die Vertreterversammlung soll ja ein Spiegelbild der Kundenstruktur sein. Das Alles zu berücksichtigen war eine Menge Arbeit, die sich aber ganz bestimmt gelohnt hat“, erklärte Mix.

Höhere Wahlbeteiligung

Zum ersten Mal konnten Mitglieder ihre Wahlunterlagen über die Geldautomaten und Kontoauszugdrucker der Volksbank anfordern. Ein Aufwand, der sich gelohnt hat – die Wahlbeteiligung lag deutlich höher als bei der letzten Wahl im Jahr 2013.
Erstmals hatte die Volksbank ihre Mitglieder aufgerufen, aktiv Vorschläge für die Wahlliste einzureichen. „Auf 44 neu zu besetzende Plätze hatten wir über 180 Bewerbungen. Damit hatten wir selbst nicht gerechnet“, freut sich Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Krähe über die hohe Beteiligung im Vorfeld.
Im Juni findet die Vertreterversammlung zum ersten Mal in der neu gewählten Zusammensetzung statt. Dort wird dann z.B. über den Jahresabschluss der Bank oder die Besetzung des Aufsichtsrates abgestimmt.

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