Fotofallennachweise einzelner Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck, in den Kreisen Coesfeld und Recklinghausen

Drei weitere Wolfsnachweise werden vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) im Wolfsgebiet Schermbeck, im Kreis Coesfeld sowie in Recklinghausen bestätigt.

Hierbei handelt es sich laut LANUV um einzelne Wölfe, deren Identität aktuell nicht bekannt ist.

Ein Wolf wurde in den frühen Morgenstunden am 19. Mai 2020 von einer Fotofalle in einem Waldgebiet bei Haltern am See/Kreis Recklinghausen erfasst. Das Tier sei laut meldung zügig durch den Erfassungsbereich der Kamera gelaufen und dann verschwunden.

Ein weiterer einzelner Wolf wurde ebenfalls am 27. Mai 2020 im Wolfsgebiet Schermbeck von einer Fotofalle erfasst, als er sich in den frühen Morgenstunden mehrere Minuten auf einer Waldlichtung aufhielt.

Beim Fressen fotografiert

Und auch in einem Waldgebiet bei Dülmen/Kreis Coesfeld sei es in der Nacht zum 29. Mai 2020 Mithilde einer an einem Wildriss aufgestellten Fotofalle gelungen, Aufnahmen eines Wolfes in einem Waldgebiet bei Dülmen/Kreis Coesfeld zu machen. Hier hatte das Tier hielt sich wenige Minuten an dem Wildtierkadaver aufgehalten und hat auch daran gefressen. Die genetische Proben von Speichelresten an dem Kadaver befinden sich laut LANUV noch in der Untersuchung beim Senckenberg Forschungsinstitut.

Alle Aufnahmen wurden durch die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf geprüft. Alter, Geschlecht und Identität der betreffenden Wölfe waren auf den Aufnahmen der Fotofallen nicht erkennbar.

Informationen zum Wolfsgebiet Schermbeck, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter https://wolf.nrw/wolf.

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