Traditionelle Weinprobe vorm Schützenfest mal ganz anders

Schermbeck. Zu guten alten Tradition gehört bei den Altschermbecker Kilianschützen die jährliche Weinprobe vor dem im Sommer anstehenden Schützenfest. Fast wäre sie dieses Jahr ein Opfer der Kontaktsperre geworden.

Doch Not macht erfinderisch! Als letzten Samstag sich der Thron per Videokonferenz zuprostete, wurde kurzerhand die Idee geboren, eine digitale Weinprobe zu organisieren.

Kilian Altschermbeck König Bernd Becker
Die Throngemeinschaft

Tradition und Moderne schließen sich nicht aus

Morgen werden sich 20 Paare aus dem Vorstand und Thron jeweils zuhause an Wein und Essen verköstigen und ihre Meinungen anschließend per WhatsApp-Gruppe kundtun.

„Das Besorgen der Speisen und Getränke bei Nappenfeld ist schon ein ziemlich logistischer Aufwand, um im Rahmen der aktuellen Einschränkungen zu agieren. Aber uns wird da schon was einfallen, dass alle gleichzeitig ihre Speisen und Weine testen können,“ ist sich der aktuelle König der Altschermbecker Schützen, Bernd Becker, sicher.

Spaß steht im Vordergrund

„Bei der ganzen Aktion soll auf jeden Fall der Spaß im Vordergrund stehen,“ betont Bernd Becker. „Ich bin mal gespannt, ob der Oppenheimer Krötenbrunnen aufgrund seiner Lieblichkeit, wie all die Jahre zuvor, wieder das Rennen macht“

In den Zeiten der Kontaktsperre haben die Altschermbecker Kilianschützen einen Weg gefunden, Geselligkeit online zu leben und ihre Traditionen weiterzuführen. Nachahmung erwünscht!

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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