Hunde aus Tierheimen und Schutzorganisationen von der Steuer befreien!

(pd). Der Bund der Steuerzahler Deutschland (NRW) hat in einer jüngst veröffentlichten Studie die aufzubringenden Steuersätze für Hunde in NRW verglichen.

Die vorliegende Studie attestiert dem Kreis Wesel eine beachtenswerte Differenz zwischen den einzelnen Kommunen und Gemeinden.

In Hamminkeln und Sonsbeck beläuft sich die zu erbringende Abgabe auf gerade einmal 54 Euro für den ersten Hund. In Dinslaken hingegen werden die Halter*innen mit 120 Euro zur Kasse gebeten.

Diese Zahlen allein verlangen bereits nach einer kreisweiten Debatte über eine mögliche Reform der Abgabe. Für DIE LINKE. im Kreistag Wesel ergibt sich jedoch ein weiterer, wesentlicher Diskussionspunkt aus den vorgestellten Zahlen.

Hunde die in Tierheimen untergebracht sind oder von Tierschutzorganisationen gerettet und vermittelt werden, stellen für potentielle Käufer oftmals leider keine wirkliche Alternative gegenüber jenen Vierbeinern aus Zuchtstationen dar.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hanne Kasper dazu: „Mit Hinblick auf die enormen Differenzen zwischen den einzelnen Kommunen im Kreis, sollte die als ohnehin obsolet geltende Hundesteuer einer Diskussion unterzogen werden“, Kasper weiter: „Hunde die in Tierheimen untergebracht sind oder von Tierschutzorganisationen vermittelt werden, müssen von den potentiellen Käufern als primäre Option in Betracht gezogen werden. Denn die Heime und Organisationen leisten einen wichtigen Beitrag für den international wirkenden Tierschutz. Mit einer steuerlichen Befreiung können Anreize für den bevorzugten Kauf geschaffen werden.“

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celawie
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