Deutsche Glasfaser – Alles in einem Rutsch – Schermbeck-Bricht und jetzt noch Gahlen

Die Deutsche Glasfaser kommt nach Schermbeck-Bricht. Dies teilte Bürgermeister Mike Rexforth am Dienstag bei der Pressekonferenz mit Vertretern der Deutschen Glasfaser und Gemeindemitarbeitern im Rathaus mit.

Bürgermeister Mike Rexforth, Michael Leisten, Gemeinde Schermbeck, Friedhelm Koch, Wirtschaftsförderung, Günter Sprenger aus Bricht sowie Mirko Tanjsek und Ivo Tanke von der Deutschen Glasfaser (v. l.) freuen sich, dass es mit Bricht geklappt hat.

„Der Weg war steinig und es war sehr viel Engagement nötig“, so Mike Rexforth.
Mirko Tanjsek von der Deutschen Glasfaser: „Es war ein etwas schwieriges und teures Projekt, aber auch eine Herausforderung deshalb schon, weil wir nicht wussten, ob wir hier die 50 Prozent erreichen“.

Hohe Investionskosten

Insgesamt hat die Deutsche Glasfaser 13 Mill. Euro mit der Verlegung der neuen Glasfasertechnik bis dato in Schermbeck investiert. Eine langfristige Investition in die Zukunft und in die Infrastruktur von Schermbeck.
Anfang April soll mit den Arbeiten der Deutschen Glasfaser in Bricht begonnen werden. Die Vertreter der Deutschen Glasfaser gehen davon aus, dass nach den Sommerferien die Brichter von der neuen Technik profitieren können und die Arbeiten abgeschlossen sind.
Insgesamt wurden bereits 115 Verträge unterschrieben. Alle Brichter, die sich die Entscheidung für Glasfaser aufgehoben-, oder  aufgeschoben haben, können sich jetzt noch für Glasfaser entscheiden und Verträge unterschreiben.

Nachfragebündelung Gahlen

Damit ist nun der Weg für ein weiteres Nachfragebündelungs-Projekt in Schermbeck-Gahlen frei.
Die Startnachfragebündelung startet in Gahlen am 18. März und geht bis zum 15. 5. 2017. „Wir hoffen auch hier, ähnlich viele Multiplikatoren wie bei Schermbeck und Bricht mit Jörg Juppien und Michael Leisten zu bekommen“, so Tanjsek.

Informationsabend

Wie in Schermbeck und Bricht wird es hierzu vorab einen Informationsabend für alle Bürger aus Gahlen am 28.3. (Dienstag) im Café Holtkamp um 19 Uhr geben.
„Uns freut es wirklich, damit meine ich Friedhelm Koch und Michael Leisten,  dass es geklappt hat. Wir haben mehr als ein Jahr daran gearbeitet und es war ein hartes Stück Arbeit. Wenn es nach uns geht, werden wir alles dafür tun, die Deutsche Glasfaser nicht vom Haken zulassen und versuchen, möglichst viel FTTH (Fiber to the Home) nach Schermbeck zu bekommen“, freute sich Rexforth.

 

Neue Tarife

Erfreuliche Mitteilung gibt es jetzt schon für die Gahlener hinsichtlich der Tarife.
„Wir sind deutschlandweit aktiv, nun auch in Gahlen. Da wir vielen Gahlener die neue Technik ermöglichen möchten, wird es für alle Glasfaserkunden einen günstigeren Tarif geben“, verriet vorab Mirko Tanjsek.
Damit die Brichter hierbei nicht zu kurz kommen, wird die Glasfaser aus Kulanz versuchen, demnächst die Tarife zu ändern.

Geld für die Vereinskasse

Vorgespräche gab es bereits in Gahlen mit Jürgen Höchst, Vorsitzender Heimatverein Gahlen, sowie mit Gerhard Rusch vom TuS Gahlen als Multiplikatoren. Sie bekomme eine eigene und von der Deutschen Glasfaser erstellte Internetseite, die mit einem Betrag „X“ für jeden Klick und für jeden Vertrag honoriert und der Vereinskasse zu Gute kommen soll. An der Umsetzung wird bereits gearbeitet.

Keine Spülbohrung

Die geplante Leitung für Gahlen verläuft wie folgt: Vom Gewerbegebiet nach Bricht. Weiter geht es durch eine alte Leitung über die Lippe- und Kanalbrücke nach Gahlen. Es müssen keine Spülbohrungen durch Lippe und Kanal stattfinden. Dadurch minimieren sich die Kosten für die Deutsche Glasfaser. Petra Bosse

Alle weitere Informationen rund um die  „Deutsche Glasfaser“ auf der Internetseite:

www.deutsche-glasfaser.de

 

2 KOMMENTARE

  1. Schermbeck hat sich für die Zukunft mit der Glasfaser gut aufgestellt. Nun muss aber unbedingt ein weiterer bundesweiter Schritt gegangen werden.

    Deutschland muss den Prozess der Digitalisierung bewältigen und braucht eine Fachkräfteoffensive. Der Wirtschaftsstandort Deutschland benötigt dringend Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) um im globalen Wettbewerb zu bestehen.

    Die Zeichen der globalen Digitalisierung sind in Schermbeck erkannt worden. Ein Dankeschön den Beteigten.

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