Bürgermeister Mike Rexforth wurde offiziell in sein Amt wiedereingeführt. Außerdem wurden seine beiden Stellvertreter gewählt.

Die erste Ratssitzung fand in der Dreifachsporthalle in einer gut gelüfteten und recht unterkühlten Temperaturen statt. Damit soll das Riskiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus gesenkt werden.

Klaus Roth führte als Altersvorsitzender des Rates Bürgermeister Mike Rexforth am Dienstag bei der ersten konstituierenden Sitzung in sein Amt als Bürgermeister für weitere fünf Jahre ein.

Mit diesem guten Wahlergebnis von 60,6 Prozent habe Roth nicht gerechnet. „Aber der Bürger hat so entschieden“, so Roth und merkte an, dass er enttäuscht über die schwache Wahlbeteiligung bei der diesjährigen Kommunalwahl sei.

Schermbecker Rat 2020

Für Rexforth sei dieser Moment, auch wenn es eine Wiederwahl sei, schon etwas Besonderes. „Ich war selber überrascht, aber es zeigt auch, dass die Bürger großes Vertrauen haben. Jetzt würde ich mich freuen, wenn alle Ratsmitglieder an einem Strang ziehen und wir weiterhin gut zusammenarbeiten“, so Rexforth.

Erfolg, Spaß und Durchhaltevermögen

Er verknüpfe mit dieser Wahl, auch mit den neuen Mitgliedern im Rat, sowie die jüngeren Mitglieder von DIE PARTEI als neue Mitspieler, große Hoffnung. „Wir haben immer eine breite Mehrheit gefunden und ich hoffe, dass die nächsten fünf Jahre konstruktiv verlaufen werden mit Ernsthaftigkeit, Erfolg, Spaß und Durchhaltevermögen“.

Im Rückblick auf seine zurückliegende Amtszeit hob Rexforth Erfolge seiner Arbeit und des Gemeinderates hervor. Dazu gehöre unter anderem der Breitbandausbau, die vorangeschrittene Planung von Iduna Hall und der Ausbau der Gewerbegebiete. „Ich bin zuversichtlich, dass uns weitere anstehende Projekte gelingen“.

Fraktionsvorsitzender der CDU Rainer Gardemann hoffe ebenfalls, dass die erfolgreiche Arbeit der zurückliegenden Jahre beibehalten werde. „So können wir Schermbeck weiter nach vorne bringen“.

Erste Unstimmigkeit

Erste Unstimmigkeit im Rat kam bei der Wahl der stellvertretenden ehrenamtlichen Bürgermeister Ulrich Stiemer und Hildegard Franke auf. Geplant war ein Wahldurchgang nach einem einheitlichen Wahlvorschlag aller im Rat vertretenden Parteien und Gruppierungen.

Hildegard-Franke-und-Ulrich-Stiemer

Entschieden werden sollte die geheime Wahl mit 26 Stimmberechtigten eigentlich in einem Durchgang. Mit 20 JA-Stimmen, fünf Enthaltungen und eine Nein-Stimme musste der Wahlvorgang mit einem zweiten Wahlvorgang jedoch wiederholt werden.

Weitere Vorschläge für das Amt kamen auf Frage in der zweiten Runde nicht. Das Endergebnis blieb auch im zweiten Wahlgang unverändert. „Hier hat die Vorarbeit doch nicht so gut geklappt und zeigt nicht den Fall eines guten Miteinanders“, so Rexforth enttäuscht.

Fachausschüsse gebildet

Auf seiner konstituierenden Sitzung hat der Rat im weiteren Verlauf etliche organisatorische Entscheidungen für die politische Arbeit der kommenden fünf Jahre getroffen. So hat das Gremium die Fachausschüsse gebildet. Umwelt und Mobilitätsausschuss, Haupt- und Finanzausschuss, Rechnungsausschuss, Wirtschaftsförderungs- und Tourismusausschuss, Wahlprüfungs- und Wahlausschuss sowie Ausschuss für Kultur-, Schul- und Sport und Sozialausschuss, Bau-, Liegenschaftsausschuss sowie der Planungs- und Umweltausschuss.

Vorheriger ArtikelZwei stellvertretende ehrenamtliche Bürgermeister gewählt
Nächster ArtikelCorona-Patienten in Krankenhäusern im Kreis Wesel
celawie
Leserbriefe und Kommentare bitte an: info [at] heimatmedien.de. Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Schermbeck-Online zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, werden nicht freigeschaltet. Petra Bosse