Lucas Vohr, Ratskandidat Grüne Gahlen, kommentierte auf Facebook einen Artikel in der DZ mit der Überschrift: CDU will sich am Wahlprogramm messen lassen – das steht drin. Ohne Hirngespinste oder unhaltbare Versprechen, dafür messbar soll das neue CDU-Wahlprogramm sein. Deshalb enthalte es auch keine Aussagen zu den Dauerbrennerthemen Wolf oder Ölpellets.

Kommentar: Gahlener Sorgen? Für die CDU Schermbeck offensichtlich nur „Hirngespinste“, welche keiner Beachtung bedürfen. Mit der Aussage der CDU sollten wir das Gahlener BürgerForum wohl besser auflösen, damit wir nicht weiter „Hirngespinsten“ hinterherlaufen und in den Verdacht geraten, heimlich Aluhüte zu tragen.

CDU-Vorstand-Schermbeck-Gahlen
Vorstand – CDU Gahlen. Foto: Presse

Zu den Äußerungen und dem „Post“ des Grünen Ratskandidaten Lucas Vohr in der Facebook-Gruppe „Gahlen“ vom Donnerstag, 13. August, nimmt der CDU-Ortsverband Gahlen wie folgt Stellung:

„Sehr geehrter Herr Vohr, 

Ihr Kommentar ist genauso unsachlich und unbegründet, wie populistisch. Wir machen Ihnen da keinen Vorwurf, da Sie unser schönes Dorf Gahlen erst seit kurzer Zeit für sich entdeckt haben und offenbar nicht wissen, dass die Gahlener Politiker in Bezug auf die Belange unseres Dorfes in der Regel immer an einem Strang ziehen.

Wir als CDU-Ortsverband Gahlen, der als einziger überhaupt in Gahlen noch aktiv ist und sich immer für die Belange der Gahlener engagiert, werden diesen Weg auch weiterhin unterstützen.

Dazu gehört u.a. auch die volle Unterstützung der Ziele des Bürgerforums, bei dem sich mehrere Vorstandmitglieder der CDU-Gahlen von Anfang an voll eingebracht haben und auch weiterhin einbringen werden.

Warum Sie nun die CDU-Schermbeckmit dem Bürgerforum-Gahlen vermischen und dieses Bürgerforum mit allen weiteren Mitgliedern wegen eines nicht zuzuordnenden „Hirngespinst“ auflösen und auch die Erfolge mit Füßen treten wollen, ist uns schleierhaft. Wenn Sie das Bürgerforum schließen wollen, da Sie dessen Ziele nicht mehr vertreten, sollten Sie dies nochmal klarstellen.

 Thema „Wolf“

Auch beim Thema „Wolf“ werden wir uns weiterhin mit allen Vereinen und beteiligten Personen für die Interessen der Gahlener einsetzen. Ergänzend ist auch anzumerken, dass Ihre Schlussfolgerung, der CDU-Schermbeck seien die Gahlener Belange egal, sich aus dem Artikel nicht ansatzweise ergibt und schlichtweg falsch ist.

Sollte dies irgendwann mal der Fall sein, werden wir als Ortsverband rechtzeitig die Gahlener Stimme erheben. Wir halten es allerdings für richtig, dass keine vollmundigen Versprechen in einem Wahlprogramm gemacht werden, die evtl. gar nicht umsetzbar sind und auf die man als Gemeindeverband wenig Einfluss hat.

Wenn Sie und Ihre Partei dies anders sehen, sei es Ihnen gestattet. Für Gahlen sollten Sie sich überlegen, ob die gemeinsame Arbeit und Gestaltung für unser Dorf nicht der bessere Weg ist und Sie in Zukunft – auch in Zeiten des Wahlkampfes – von unqualifizierten Kommentaren, basierend auf irgendwelchen Schlagworten aus Zeitungsartikeln zur offenbar populistischen Effekthascherei, Abstand nehmen. Dieses Vorgehen entspricht dann eher dem Niveau anderer Parteien. Wir stehen immer für Diskussionen und Problemlösungen zur Verfügung. Einer populistischen Meinungsmache über die Kommentarfunktion von Zeitungen und sozialen Medien würden wir uns allerdings eher ungern anschließen.“

Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Gahlen

Vorheriger ArtikelSportverein Schermbeck 2020 ist im FINALE !
Nächster ArtikelKreisjugendamt Wesel startet Kampagne „Sprich mit mir!“
celawie
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Schermbeck-Online zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion. Petra Bosse

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Bitte den vollständigen Vor- und Nachnamen eintragen