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Buntes Treiben auf dem Schafsmarkt in Gahlen

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Viele Aktionen für große und kleine Besucher beim Schafsmarkt in Gahlen

Gahlen. Viel Musik, beeindruckende Greifvögel und engagierte Ehrenamtliche: Die Gahlener Vereine haben am Samstag und Sonntag ihren traditionellen Schafsmarkt und zudem 503 Jahre Kirmes gefeiert. Als Hauptorganisator hat sich Markus Waldbrodt engagiert.

Trotz des durchwachsenen Wetters sei der Besuch am Samstag gut gewesen, bilanzierte Michael Fastring vom Vorstand des Gahlener Heimatvereins den ersten Tag.

Musik und Lasershow

Die Bands Five Minds, Flametree und zum Schluss Humpa con Panhas haben auf der Bühne auf dem Parkplatz am Törkentreck alles gegeben. Die angekündigte Überraschung des Abends war eine Laser-Show.

Gut zufrieden mit dem Verkauf von Torten und Kuchen waren die Backfrauen

Schausteller sagte ab

Nach dem Gottesdienst am Sonntag ging die Kirmes ab mittags weiter. Aber leider ohne den gebuchten Schausteller. Der habe zwei Tage vor der Kirmes auf Nachfrage des Vereins abgesagt, bedauerte Fastring. Das war vor allem für die Kinder schade. Aber das Ponyreiten mit dem Reitverein Lippe-Bruch Gahlen kam daher bei den Jungen und Mädchen umso besser an.

Vereinsjugend hatte eigenen Stand

Damit beteiligt sich der Verein seit vielen Jahren am Schafsmarkt, aber erstmals baute die Vereinsjugend auf dem Platz einen eigenen Stand auf. „Wir möchten auch im nächsten Jahr wieder eine größere Reise machen“, erklärte Jugendwartin Melanie Schürmann den Verkauf von selbst Gebasteltem und Süßigkeiten.

30 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren gehören zur Gruppe. Zum Verkauf am Samstag sagte sie: „Das war in Ordnung.“

Erdmännchen statt Steinmader

„Wenn man Mäuschen spielt, erfährt man, wie groß das Unwissen ist“, sagte Karl-Josef Göderz vor der Rollenden Waldschule des Hegerings Schermbeck. Hans-Heinrich, das Maskottchen der Jäger, identifizierten nur wenige als Steinmarder. Einige wollten in dem Präparat sogar ein Erdmännchen erkennen. Zusammen mit Willi Friedrich („Urgestein des Hegerings“) hat Göderz vielen Familien Wissenswertes über die heimische Tierwelt erklärt. „Wir machen sehr viel ehrenamtlich“, sagte er.

Wurst und Fritten

Die „4. Kompanie“ des Bürgerschützenvereins, sprich die Frauengruppe, kümmerte sich um eine Caféteria. Den Junggesellen wurden Wurst und Fritten fast aus den Händen gerissen. „Die Junggesellen haben noch nie so viel verkauft“, stellte Fastring fest. Zudem haben sie sich um die beiden Schafe gekümmert, die der ehemalige Küster Gerd Becks erneut sehr humorvoll und auf amerikanische Art versteigert hat. Guido Großblotekamp und Christiane Rittmann haben die beiden wolligen Rasenmäher gesponsert, die ein neues Zuhause suchten.

Kunstrasen

„Danke sagen für die Gahlener Unterstützung“, das wollte der TuS Gahlen an seinem Stand. Firmen und Gahlener Bürger hätten dem Verein bei seinem Kunstrasenprojekt sehr geholfen, sagte Vorsitzender Gerd Rusch. Rund 40.000 Euro seien zusammen gekommen. Zum Stand des Projekts: „Die Vorarbeiten sind erledigt.“

Voraussichtlich Ende des Monats soll das Legen des Kunstrasens beginnen. Das Problem sei das Wetter, erklärte Rusch, denn beim Verkleben der Bahnen dürfe es nicht regnen. „Wir müssen den Spielbetrieb aufrecht erhalten“, betonte er. Der TuS hoffe daher, Oktober die Einweihung feiern zu können. Der Vorsitzende; „Wir sind guter Dinge.“

Jagdhornbläser und Falkner

Das galt auch für die Musiker des Sonntags: Die Happy Jazz Society und die Gahlener Jagdhornbläser unterhielten gut. Wer sich die Mühe machte, hinter die Stände zu blicken, fand auf einer Wiese vor dem evangelischen Friedhof Falkner Ivo van Lanen. Der Niederländer hatte unter anderem Uhu und Falke mitgebracht. Die Vorführungen mit den großen Vögeln beeindruckten die Zuschauer sehr.

Bändchen-Verkauf

Mit dem Verkauf der Festivalbändchen ist der Heimatverein zufrieden. „Es könnten noch mehr sein“, sagte Fastring. Denn der Erlös aus dem Bändchen-Verkauf soll der langfristigen Sicherung des Schafsmarktes dienen, den die Gahlener in drei Jahren erneut feiern möchten.

Als regelrechter Versteigerungskünstler entpuppte sich Gerd Becks. bei der Versteigerung am Abend eines Schafes. Den Zuschlag bekam ein Gladbecker. Allerdings hatte er am nach dem Kauf Probleme mit dem Transport.


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