StartPolitikCDUBundesregierung startet neues Wolfsmanagement – Signal für Niederrhein und Weidetierhalter

Bundesregierung startet neues Wolfsmanagement – Signal für Niederrhein und Weidetierhalter

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Es ist seit Monaten ruhig um den Wolf im Wolfsgebiet Schermbeck geworden. Nun setzt die Bundesregierung ein klares Signal für den ländlichen Raum: Der Weg für ein neues Wolfsmanagement ist frei. Sascha van Beek, Bundestagsabgeordneter für den Kreis Wesel, spricht von einem „Erfolg für unsere Weidetierhalter – endlich wird gehandelt“.

Bundesregierung stuft Wolfsbestand regional ein

Die Bundesregierung hat einen entscheidenden Schritt für ein praxistaugliches Wolfsmanagement vollzogen. Erstmals wird für Teile Deutschlands ein günstiger Erhaltungszustand des Wolfs offiziell festgestellt – konkret für die atlantische Region, zu der auch das niederrheinische Tiefland und damit der Kreis Wesel gehören. Diese Einstufung ist eine zentrale Voraussetzung, um den Wolf künftig rechtssicher ins Jagdrecht aufzunehmen. Für den ländlich geprägten Niederrhein sei dies laut van Beek eine überfällige und bedeutende Entwicklung.

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Van Beek: „Klarer Fortschritt für unsere Region“

Van Beek betont, dass der Schutz des Wolfs mit dem Schutz der Weidetiere vereinbar sein müsse. „Die Menschen in unserer Region erwarten klare Regeln. Die Neubewertung ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.“
Nach seinen Worten habe die Zahl der Wolfsrisse im Kreis Wesel in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Viele Tierhalter seien dadurch an ihre Grenzen geraten. Ein regional angepasstes Wolfsmanagement sei daher dringend notwendig.

Grundlage für neues Jagd- und Naturschutzrecht

Bundesumwelt- und Bundeslandwirtschaftsministerium beschlossen gemeinsam, den Erhaltungszustand des Wolfs künftig stufenweise nach geographischen Regionen zu melden. Damit wird die Grundlage geschaffen, das Bundesjagd- und Bundesnaturschutzgesetz rechtssicher anzupassen.
Die geplanten Änderungen sollen Anfang 2026 in Kraft treten. Sie sollen ermöglichen, Problemwölfe gezielt zu entnehmen.

CDU sieht langjährige Forderung bestätigt

Bereits in den vergangenen Jahren habe die CDU darauf hingewirkt, den Schutzstatus des Wolfs auf europäischer Ebene von „streng geschützt“ auf „geschützt“ abzusenken. Die aktuelle Einstufung des Erhaltungszustands bezeichnet van Beek als weiteren Meilenstein.
„Wir haben im Wahlkampf klare Lösungen versprochen. Jetzt liefern wir. Das neue Wolfsmanagement ist ein wichtiger Schritt für den Schutz unserer Weidetierhalter“, erklärt der Abgeordnete.

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