Der Geruch von frischen, deftigen Reibplätzchen empfing die Besucher bei der Kirmes unter dem Motto „Met Sack on Pack nor Drevenack“ am Wochenende.

Rund um den Parkplatz in der Dorfmitte erwartete den Besuchern ein buntes Programm mit Kirmestrubel.

kirmes Drevenack 2018
Nach dem offiziellen Fassanstich am Freitag durch den Bürgermeister erfreuten sich die Gäste an kostenlosem Freibier, solange der Vorrat reichte. Musikalisch spielte das Tambourkorps auf. Für die Kinder gab es 15 Minuten Freifahrt an den Fahrgeschäften.
Drei Tage lockte das „goldene Oktoberwetter“ kleine und große Besucher in den Ort. Das Kinderkarussell drehte sich gemütlich und stand bei den jüngsten Besuchern hoch im Kurs.

kirmes Drevenack 2018Beliebt, besonders bei den Mädchen, war hier der Leiterwagen der Feuerwehr. Gleich nebenan im Autoselbstfahrer fuhr Papa mit seinem Nachwuchs unermüdlich seine Runden. „Schneller, Papa, schneller“, rief ein kleiner Junge begeistert. Papa brachte alles an Fahrkünsten auf, um seinen Spross durch das Gewusel sicher zu lenken. Die Teenys standen derzeit, gut gestylt am Rande der Fahrfläche und gingen auf Flirtkurs zu gleichaltrigen, im Takt zu den Hits-Charts, die lautstark aus den Boxen dröhnten.

kirmes Drevenack 2018
Musik der anderen Art führte das Jugendblasorchester am Samstagnachmittag beim Platzkonzert auf. Stolze Eltern verfolgten das Geschehen und belohnten den Auftritt der Kinder mit reichlich Applaus.
Eingeladen hat der Heimat- und Verkehrsverein Hünxe e. V. mit der Interessengemeinschaft 1111 Jahre Drevenack. „Es ist einfach ein schönes Familienfest, wo sich jeder kennt. Besonders für unsere Kinder ist es super hier“, sagte eine Mutter, die neben ihren zwei Sprösslingen noch einen weiteren Kinderwagen über den Rummelplatz schob. Ziel war der Stand für Zuckerwatte. „Na ja, einmal im Jahr schauen wir nicht auf die Zähne“, so Angelika Malikowski lachend. Die Kinder dankten ihr diesen „zuckersüßen Genuss“ mit leuchtenden Augen.

Honigkirmes Drevenack 2018
Keine leuchtenden Augen hatte der Fahrgestellbetreiber vom „Disco Star“ am Samstagnachmittag. „Es ist nichts los und für mich ist das hier nur ein Minusgeschäft“, erzählte der Chef aus Belgien. Er saß in seinem Kassenhäuschen und schaute grimmig“.

Grund dafür seien die zu hohen Kosten von insgesamt 600 Euro. „Die Anreise und die Personalkosten nicht mitgerechnet. Hinzu kommen die 15 Minuten Freifahrten pro Person für eine Fahrt. Da standen allerdings die Kinder Schlange. Ich werde nicht wiederkommen“.
Anders sah es an den Futterständen aus mit Grillwürstchen, Zwiebelkuchen und anderen deftigen Speisen, sowie Kaffee und Kuchen und kalten Getränke. Diese waren heiß begehrt und dicht umlagert.

An dem verkaufsoffenen Sonntag startete der Kirmesrummel mit dem traditionellen Frühschoppen. Auf der Bühne luden der Drevancker Bernd „Scotty“ und das Jugendblasorchester zu einem gemütlichem und stimmungsvollen musikalischen Nachmittag auf der Kirmes ein. Petra Bosse

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