SCHERMBECK. Berufsinformation aus erster Hand. Unter dem Motto „Schule fertig! Wie geht´s weiter?“, folgten rund 220 Schulabgänger der Jahrgänge neun bis zehn der Einladung von Schulleiter Norbert Hohmann am Mittwochabend, um sich von 36 Vertretern namenhafter Unternehmen aus Schermbeck, Wesel und Dorsten, sozialen Einrichtungen, der Polizei, Bundeswehr, Verwaltung und der Volksbank informieren zu lassen.

 

Organisiert hat diesen Abend Heike Ahr, Abteilungsleiterin der der Jahrgänge acht bis zehn, Peter Grotendorst sowie der didaktische Leiter und Berufskoordinator Julius Göttsching. „Ich bin voll des Dankes dafür, was die Drei hier leisten und im Vorfeld geleistet haben“, so Norbert Hohmann.
Das Grundkonzept des Berufsinformationsabends bestehe schon seit zirka 20 Jahren, so Hohmann.

Firmen sind interessiert

Allerdings sei diese Veranstaltung im Vorfeld mit rund zehn Firmen eher im kleinen Rahmen gehalten worden. „Bedingt durch die Initiative der Volksbank Schermbeck anlässlich ihres 125. Jubiläums, konnten wir erneut zum 2. Mal diesen Abend größer und mit mehr Firmen gestalten. Die Firmen sind sehr interessiert. Bereits für 2018 habe ich die ersten Anfragen vorliegen“, erklärt Norbert Hohmann. Der enorme Erfolg vom letzten Jahr war mit einer der Gründe, dass die Volksbank sich erneut für diesen Abend einsetzte. „Das machen wir nicht nur einmal“, lautete das Fazit von Bankvorstand Norbert Scholtholt in seiner Begrüßungsrede. Den Sinn dieses Abends sieht Scholtholt aber auch eigennützig. „Es ist schwer, gute Auszubildende zu finden. Deshalb sind Vertreter unserer Bank ebenfalls hier vor Ort“.

Reges Interesse bei der Karriereberatung der Bundeswehr.

Die Schülerinnen und Schüler mussten sich für drei Berufsfelder entscheiden. Im Vorfeld konnten sie sich anhand einer Hochglanzbroschüre der Volksbank, wo alle teilnehmenden Firmen sich vorstellten, Gedanken darüber machen, was ihren Neigungen und Interessen hinsichtlich einer Weiter- und Ausbildung entspricht. Gruppenweise bestand dann die Möglichkeit, in einen engeren konstruktiven Kontakt mit den Firmen zu treten, sich zu Informieren und Fragen zu stellen. Mit von der Partie waren einige Eltern. „Ich denke, dass manch 15-Jähriger eher noch etwas schüchtern ist Fragen zu stellen und es hilfreich ist, den Vater und die Mutter und an der Seite zu haben“, so Hohmann.

Breit gefächert
Das Angebotsfeld der Lehr- und Ausbildungsplätze und der sich vorstellenden Firmen war breit gefächert. Den größten Zulauf hatte die Bundeswehr, die Polizei, das Injoy Dorsten, die Gemeinde Schermbeck und die Volksbank Schermbeck.
Zum ersten Mal dabei war der Rüster Landwirt Reinhard Haddick. „Ja, wir könnten Auszubildende gebrauchen“ so Haddick. Allerdings war die Nachfrage für seinen Betrieb an diesem Abend eher gering. „Unser Beruf ist sehr vielseitig und setzt je nach Schulabschluss eine zwei- oder dreijährige Lehre voraus“, erklärt der Landwirt, der einen 1500 Hektar großen Hof betreibt.
Dirk Kuhmann vertrat an diesem Abend die Gemeinde Schermbeck, die vier Ausbildungsfelder im Gepäck hatte: angefangen von Verwaltungsfachwirt bis hin zum Straßenwärter. „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Identifikation möchten wir ein enges Band zu den hiesigen Arbeitskräften vor Ort pflegen“, so Kuhmann.
Viele eifrig fragende Schüler, ein sehr großer lebhafter Besuch sowie am Ende hochzufriedene Profis, zeugten von einem gelungenen Informationsabend. Petra Bosse

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