Lesung gegen das Vergessen am 14. Februar in der Gaststätte Nappenfeld´s

Schermbeck. Aufstehen gegen Rassismus – in Schermbeck sind Interessierte bei Nappenfeld´s zu einer besonderen Lesung eingeladen.

Hier wird die Schermbecker Autorin Marlis Fengels ausgewählte Passagen ihres Romans „Die Schönenbecker – vom Untergang eines Dorfes“ vorlesen. Nach der Lesung lädt sie zur Diskussion ein.

Parallelen zum aktuellen Zeitgeschehen

„Meine Fantasie fängt im Roman an, mit Fakten zu spielen“, sagt die Schermbeckerin. Die Geschichte beginnt im Jahr 1893 und zeigt, wie sich die Dinge in einem idyllischen Dorf entwickelt haben. Gewisse Parallelen zum aktuellen Zeitgeschehen seien nicht von der Hand zu weisen, erklärt die Schriftstellerin.

Daher soll die Lesung anregen, sich mit Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen, damit sich Geschichte, wie sie aus Nazi-Zeiten bekannt ist, nicht wiederholt.

„Aufstehen gegen Rassismus“

Willi Braick und Elke Langenbrink der Aktionsgruppe Schermbeck „Aufstehen gegen Rassismus“ habend die Autorin für die Lesung gewinnen können. Jeden ersten Freitag im Monat trifft sich die Gruppe zum Stammtisch bei Nappenfeld´s um 18 Uhr.

Wer hier selbst aktiv werden möchte, ist herzlich zur Lesung und zum nächsten Stammtisch am 7. Februar eingeladen. Hier ist allen vor allem Eines wichtig: Die Menschen, die unter dem Nationalsozialismus leiden und litten, sollen nicht vergessen werden.

Beginn der Lesung ist am Freitag, 14. Februar um 19 Uhr bei Nappenfeld´s, An der Kirche 6 in 46514 Schermbeck. Der Eintritt ist kostenfrei.

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