Schermbecker Gesamtschüler erhalten Anerkennungspreis beim Bundesumweltwettbewerb

Schermbeck (pd). Für ihr Projekt „Naturschützer unterwegs: Wir lassen Bäume pflanzen!“ sind Schermbecker Gesamtschülerinnen und -schüler mit einem Anerkennungspreis beim Bundesumweltwettbewerb ausgezeichnet worden.

Jan Daunheimer, Max-Jonas Haase, Marie Huf, Leonie Klümper, Glenn Pleßmann, Jule Sporkmann, Alesio und Luca Schönknecht, Florian Sofke, Sarah Tamme, Maike Thiemann, Jonas Weltjen und Luna Zöberer können sehr stolz auf ihre Arbeit sein. Sie investierten im vergangenen Jahr viel Mühe und Zeit in ein Projekt. Dieses wurde nun bei einem Wettbewerb ausgezeichnet.

Verbesserung des Lebensraums

Begonnen hat die Arbeit der Lernenden in der Projektwoche anlässlich des 30-jährigen Schuljubiläums im September des letzten Jahres. Hier hat sich die Schülergruppe zunächst auf den Weg in die Üfter Mark gemacht, um einen praktischen Beitrag zur Verbesserung des Lebensraumes von bedrohten Reptilien und Insekten zu leisten. Auf den Flächen des Regionalverbandes Ruhr haben die Zehntklässler unter Anleitung der Ökologen und Forstwirte vom RVR Ruhr Grün (Regionalverband Ruhr) sowie der Biologischen Station im Kreis Wesel verschiedene Maßnahmen durchgeführt und die Forstwirte und Ökologen des RVR tatkräftig unterstützt.

Schulfest für den Klimaschutz

Die Einnahmen des Schulfests und des „Tags der offenen Tür“ im November 2019 nutzten die Schüler für den Klimaschutz. Die Lernenden verkauften nachhaltig hergestellte Produkte wie Schreib-, Mathehefte, Blei-, Buntstifte und Stundenpläne. Die Einnahmen in Höhe von 315 Euro gingen später an die Organisation Plant for the Planet. Diese führt Baumpflanzprojekte auf der ganzen Welt durch.

Weitere Naturschutzmaßnahmen im Januar 2020 in einer Sandgrube in der Üfter Mark rundeten das Projekt ab.

Stolz auf die Arbeit und das Engagement ihrer Schülerinnen und Schüler waren die Lehrerinnen Rita Kersting und Bianca Sadowski und gleichzeitig der Meinung, dass so ein Projekt an die Öffentlichkeit gehört: Die Ausschreibung des Bundesumweltwettbewerbes kam da wie gerufen! Alle sind sich einig: Die Arbeit hat sich gelohnt – für die Umwelt und für uns!

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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