Alles Beethoven, oder was? Angefangen von Pippi-Langstrumpf bis hin zur 6. Symphony

SCHERMBECK. 150 Jahre Beethoven! Ein Cross-over Konzert, rein auf Beethoven abgestimmt, gab es am Sonntagabend in der ehemaligen Reformierten Kirche.

Keiner der hier Anwesenden beim Konzert der Schermbecker Landhelden am Sonntagabend in der reformierten Kirche, musste ein bekennender Klassik-Fan sein. Die Virtuosität des Künstlers Markus Schinkel machte aus klassischen Klavierstücken ein Feuerwerk an Tönen für Jedermann und jede Frau.

Schinkel Beethoven Jahr Schermbecker Landhelden

Im Rahmen des 150. Beethoven-Jahres luden die Schermbecker Landhelden den Pianisten Marcus Schinkel ein, der bereits zum zweiten Mal in Schermbeck einen Auftritt hatte und, so Marcell Oppenberg, kein Unbekannter sei.

Schinkel zähle in der Kulturszene als Grenzgänger, der bisher mit unterschiedlichsten Künstlern, angefangen von den Münchener Symphonikern und dem Bonner Beethoven Orchester zusammengearbeitet hat. Er schaffte es und ließ es regelrecht „hören“, wie es einen Spagat zwischen den alt her bekannten Klassikern bis hin zur Modernen geben kann.

Schinkel Beethoven Jahr Schermbecker Landhelden

So spielte er harmonievoll die 6. Symphonie von Beethoven, eine Pastorale, die in ganz NRW im Beethoven Jahr aufgeführt wird. Die Zuhörer sollten sich hierbei einen schönen Wald mit Vogelklängen vorstellen, denn „Beethoven hat sich in der Natur inspirieren lassen, unter anderem von Vogelklänge“, erklärte Schinkel das anstehende Stück. Und bereits bei den ersten Tönen erklang eine harmonische Melodie à la Beethoven, den die Zuhörer schon fast andächtig lauschten. Und dann plötzlich, wie ein Paukenschlag, wechselten die Töne des Klavierspiels über in die Klänge eines Synthesizers. Alles Beethoven!

Schinkel Beethoven Jahr Schermbecker Landhelden

Wieder ein Spagat, den der Musiker hervorragend beherrschte, ohne dass es dem harmonischen Klang schadete. Die Besucher waren begeistert. Ebenso Marcell Oppenberg.

„Mein Traum war es gewesen, Beethoven rüberzubringen, was er macht, was er spielte, was tut und ich freue mich riesig, dass dieses Konzert genau das beinhaltet, was ich erwartet habe und gut bei den Besuchern ankommt“.

Bedauerlich sei allerdings, so Oppenberg, dass zeitgleich auch in der St. Georgskirche ein sehr hörenswertes Konzert der Diakonie Stiftung angeboten werde. Dennoch sei er mit der Besucherzahl recht zufrieden. Etwas Luft nach oben habe es zwar noch gegeben, aber nicht viel!

Petra Bosse

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