„Ablehnung des Klimaschutzmanagers unlogisch“

Die CDU hat in der vergangenen Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses verwundert zur Kenntnis genommen, dass sich die Grünen gegen die Einführung eines Klimamanagers aussprechen.

Da die Begründung in der Sitzung ausblieb, konnte man über die Gründe nur spekulieren. Die nun nachgereichte Begründung kann jedoch nicht überzeugen. Hier ist von einem Wasserkopf in der Verwaltung die Rede der entstehen würde, wenn man den Klimamanager einstellen würde. Hier verkennen die Grünen zwei Umstände. Zum einen wird der Klimamanager nur für die Förderzeit eingestellt. Darüber hinaus haben wir in den vergangenen Jahren Stellen in zweistelliger Summe in der Verwaltung abgebaut. Die Geschichte vom Wasserkopf sollten die Grünen mal den dort Beschäftigten und dem dortigen Personalrat erzählen. Von da hört man anderes.

Sinn des Klimamanagers ist es u.a., die sich aus dem in Bearbeitung befindlichen Klimaschutzkonzept ergebenden Aufgaben zu erledigen oder anzuschieben. Der Klimamanager ist quasi eine logische und professionelle Folge, wenn man es mit der Umsetzung des Konzeptes ernst meint.

Die Grünen in anderen Kommunen, z.B. Rheinberg, haben damit kein Problem und sind dafür. Warum in Schermbeck nicht? Anscheinend ist es dort für die Politik keine Show-Veranstaltung. Ein Begriff der an sich schon am Ziel vorbei geht.

Neubepflanzungen mit sinnvollen Bäumen – dafür ist auch die CDU, wenn man die Frage beantwortet, wer die Pflege auch gewährleistet, angesichts eines personell ausgebluteten Bauhofes. Beide Fragen gehören definitiv zusammen.

Die CDU hofft, dass die Grünen es mit dem von ihnen mit auf den Weg gebrachten Klimaschutzkonzept auch ernst meinen, so dass über die wahren Gründe für die Ablehnung nun leider weiterspekuliert werden muss.

Mitgteilt vom CDU-Vorsitzenden Christian Hötting.

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.