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Interims-Rettungswache Schermbeck: Vorbereitende Arbeiten starten

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In Schermbeck-Bricht starten die Vorarbeiten für die Interims-Rettungswache Schermbeck. Ziel sind bessere Hilfsfristen. Foto: Petra Bosse

In Schermbeck-Bricht beginnen die vorbereitenden Arbeiten für die Interims-Rettungswache Schermbeck. Ziel sei es, die Hilfsfristen im Rettungsdienst zu verbessern und Einsatzorte schneller zu erreichen. Eine Interims-Rettungswache ist eine vorübergehende Rettungswache, die genutzt wird, bis eine dauerhafte Lösung umgesetzt ist.

Arbeiten an der Straße Am Kaisershecken

Der Kreis Wesel und die Gemeinde Schermbeck bereiten den Aufbau der Interims-Rettungswache Schermbeck vor. Ab sofort starten die Arbeiten an der Straße „Am Kaisershecken“ in Schermbeck-Bricht.

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Eine Interims-Rettungswache ist eine vorübergehende Rettungswache. Dort werden Rettungsfahrzeuge und Personal zeitweise untergebracht, bis eine endgültige bauliche Lösung fertiggestellt ist. Häufig werden dafür Container oder andere provisorische Gebäude genutzt.

Die Verlegung der Rettungswache an den Westrand der Gemeinde ist im Rettungsdienstbedarfsplan des Kreises Wesel vorgesehen. Der Kreis setzt diesen Plan nach eigenen Angaben schrittweise um.

Rettungswagen im 24-Stunden-Dienst geplant

Am neuen Standort in Schermbeck soll künftig ein Rettungswagen, kurz RTW, im 24-Stunden-Dienst bereitstehen. Zusätzlich ist ein Notfall-Krankenwagen, kurz NKTW, im 12-Stunden-Dienst vorgesehen.

Durch die Verlagerung der Wache an den Ortsrand sollen die Hilfsfristen besser eingehalten werden. Auch die Eintreffzeiten bei den Patienten sollen sich dadurch verbessern.

Zahlen werden nach Inbetriebnahme ausgewertet

Nach der Inbetriebnahme der Interims-Rettungswache Schermbeck sollen die Einsatzdaten ein halbes Jahr lang genau erhoben und ausgewertet werden. Wenn sich dabei eine deutliche Verbesserung zeigt, soll neben der Interimswache eine neue, feste Rettungswache gebaut werden.

Tiefbauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli

Derzeit wird am Standort die Tragfähigkeit des Bodens hergestellt. Zudem laufen Tiefbauarbeiten, die noch ausgeweitet werden. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Juli dauern. Danach ist der Umzug vorgesehen.

Für die Interims-Rettungswache Schermbeck werden Containerbauten genutzt, die bisher an der Rettungswache Voerde standen. Die neue Rettungswache in Voerde soll zeitnah in Betrieb genommen werden. Anschließend werden die dort frei werdenden Container nach Schermbeck transportiert.

Die Inbetriebnahme der Interimswache in Schermbeck ist nach derzeitigem Stand für den Spätsommer oder frühen Herbst 2026 vorgesehen.

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