Ein schwerer Unfall auf der A31 bei Dorsten an der Anschlussstelle Schermbeck-Lembeck hat am Nachmittag einen Großeinsatz ausgelöst. Zwei Menschen wurden verletzt, einer davon lebensgefährlich. Die Autobahn musste Richtung Emden vollständig gesperrt werden. Die Bergungsarbeiten dauern derzeit noch an.
Unfall A31 Dorsten an der Anschlussstelle Schermbeck-Lembeck
Die Feuerwehr Dorsten ist am Nachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A31 an der Anschlussstelle Schermbeck-Lembeck alarmiert worden. Gegen 16:10 Uhr kollidierten zwei Pkw auf der Autobahn.

Unfall A31 Dorsten: Trümmerfeld über 100 Meter
Die Einsatzkräfte fanden eine weitläufige Unfallstelle vor. Beide Fahrzeuge lagen rund 100 Meter auseinander. Ein Auto kam an der Leitplanke zum Stillstand. Das andere Fahrzeug drehte sich offenbar mehrfach.
Aufwendige Rettung nach Unfall A31 Dorsten
Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte befreiten sie mit hydraulischem Rettungsgerät. Eine zweite beteiligte Person konnte sich selbst aus dem Fahrzeug retten.
Nach Angaben der Feuerwehr wurden zwei Menschen verletzt. Eine Person erlitt schwere Verletzungen, eine weitere wurde schwerst verletzt.

Rettungshubschrauber landet auf der A31
Für die schwerstverletzte Person forderten die Einsatzkräfte einen Rettungshubschrauber an. Dieser übernahm den Transport in eine Klinik. Die zweite verletzte Person brachte der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.
Vollsperrung nach Unfall A31 Dorsten
Die A31 musste während der Rettungsmaßnahmen zeitweise in beide Richtungen voll gesperrt werden. Als besondere Herausforderung bezeichnete die Feuerwehr die Größe der Einsatzstelle sowie den dichten Verkehr auf der Autobahn.
Pressesprecher Jan Heppner von der Feuerwehr Dorsten erklärte, Schaulustige auf der Gegenfahrbahn hätten den Unfall gefilmt und dadurch den Verkehr zusätzlich verlangsamt.

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort
Im Einsatz waren mehrere Rettungsmittel, darunter zwei Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug.
Die Feuerwehr Dorsten war mit Kräften aus den Löschzügen Holsterhausen, Hervest I sowie der hauptamtlichen Wache im Einsatz.


























