Im Saal des Ramirez herrschte am 20. Februar eine ebenso gespannte wie familiäre Stimmung, als die Leichtathletik-Abteilung des SV Schermbeck e.V. 1912 die traditionelle Sportabzeichen-Verleihung ausrichtete.
Zahlreiche Kinder waren gemeinsam mit ihren Eltern erschienen, dazu viele engagierte Mitglieder des Vereins, die diesen besonderen Moment miterleben wollten. Bei so viel Engagement wird so mancher Großstadtverein neidvoll in Richtung Schermbeck blicken.

Kontinuierliche Förderung
Punkt 18:00 Uhr begrüßte Kirsten Klein-Bösing die Gäste. Schnell wurde deutlich, dass an diesem Abend auch der Nachwuchs eine große Bühne bekam. Viele junge Sportlerinnen und Sportler warteten aufgeregt darauf, für ihre erbrachten Leistungen ausgezeichnet zu werden. Im Anschluss an die Begrüßung ergriff der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Stiemer das Wort. Als langjähriger Leichtathlet und Übungsleiter betonte er die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements und würdigte den Einsatz aller Beteiligten.

93 Auszeichnungen für Kinder und Jugendliche
Zu Recht, denn die Bilanz des Abends unterstrich eindrucksvoll die Stärke des Vereins. Insgesamt wurden 142 Sportabzeichen verliehen, davon 93 an Kinder und Jugendliche. Im Jugendbereich wurden jeweils 36 Gold- und Silberabzeichen sowie 21 Bronzeabzeichen erreicht. Dieses Ergebnis spricht für eine aktive und erfolgreiche Nachwuchsarbeit beim SV Schermbeck e.V. 1912.
Starke Bilanz im Erwachsenenbereich
Auch die Erwachsenen zeigten bemerkenswerte Konstanz. 49 Sportlerinnen und Sportler nahmen eine Auszeichnung entgegen, darunter 44 in Gold. Besonders herausragend sind langjährige Wiederholungsleistungen wie die 58 Goldabzeichen von Heinz Wulf oder die 44 von Horst Bijmholt, die für jahrzehntelange sportliche Beständigkeit stehen. Echte Vorbilder.

Ein Blick auf die jüngsten Jahrgänge von 2019 bis 2016 verdeutlichte zudem die Breite der sportlichen Entwicklung. Bereits in diesem Alter konnten zahlreiche Kinder Gold-, Silber- und Bronzeleistungen erzielen. Ein starkes Zeichen für die kontinuierliche Förderung und die Anziehungskraft des Vereins schon auf die Jüngsten.























