Wie zuletzt vor zwei Jahren meinte es das Wetter auch in diesem Jahr nicht gut. Bereits den ganzen Tag über sorgte kräftiger Regen für graue Stimmung, am Abend ging dieser in Niesel über.
Doch wer dachte, das traditionelle „Panhas am Schwenkmast“ an der Heimatscheune Olle Schuer würde darunter leiden, wurde eines Besseren belehrt. Der Heimatverein Gahlen bewies einmal mehr, dass gelebtes Brauchtum und Gemeinschaftssinn wetterfest sind.
Nasses Wetter, ungetrübte Stimmung

Ab 18 Uhr zog es hungrige Besucher zum Vorplatz der Ollen Schuer, die sich vom nasskalten Januarabend nicht abschrecken ließen. Mehrere Feuerstellen, die der Heimatverein vorsorglich aufgebaut hatte, sorgten nicht nur für wohlige Wärme, sondern auch für eine urige, zum Anlass passende Atmosphäre. Das Knistern des Feuers, der Duft von frisch gebratenem Panhas und Schmalzbroten sorgten für genau jene Gemütlichkeit, die zu dieser Veranstaltung gehört.
Kulinarik in bewährter Tradition
Kulinarisch blieb der Abend fest in der Tradition verankert. Panhas, nach alter Art zubereitet, fand ebenso großen Zuspruch wie die deftigen Wurste- und Schmalzbrote. Ergänzt wurde das Angebot durch geschmorte Apfelscheiben, die dem herzhaften Essen eine angenehme Süße verliehen. Für die passende Begleitung im Glas sorgte unter anderem das während des Lippebräutags gebraute Lippebräu, das neben anderen zur Auswahl stehenden Getränken zur guten Laune beitrug.
Gemeinschaft in der Ollen Schuer
Wer dem feuchten Wetter draußen entkommen wollte, fand in der gemütlich hergerichteten Heimatscheune schnell einen Platz. In der Ollen Schuer wurde gelacht, erzählt und Erinnerungen ausgetauscht.
Mehr als ein Termin im Kalender

Einmal mehr zeigte der Heimatverein, dass „Panhas am Schwenkmast“ mehr ist als ein kulinarischer Termin im Januar. Es ist ein lebendiges Stück regionaler Kultur, das von den Mitgliedern des Vereins getragen wird. Ihr Einsatz, ob bei der Vorbereitung, an den Pfannen, an den Feuerstellen oder im Ausschank, machte auch diesen Abend zu einem gelungenen Jahresauftakt. Trotz Regen, trotz Kälte, aber mit viel Herzblut, Traditionsgeist und Engagement.























