In der Silvesternacht hat die Polizei im Kreis Wesel zahlreiche Einsätze bewältigt. Die erste Bilanz zeigt ein breites Spektrum an Vorfällen, von Ruhestörungen bis zu Bränden. Schwere Straftaten blieben nach bisherigem Stand die Ausnahme.
Die Kreispolizeibehörde Wesel musste zum Jahreswechsel insgesamt 97 Einsätze mit Silvesterbezug bewältigen. Der Einsatzzeitraum reichte von Dienstag, 31. Dezember 2025, 18 Uhr, bis Mittwoch, 1. Januar 2026, 6 Uhr. Damit lag die Nacht für die Einsatzkräfte arbeitsreich, aber insgesamt überschaubar.
Viele Einsätze wegen Ruhestörungen und Streitigkeiten
Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei den meisten Einsätzen um Ruhestörungen, Streitigkeiten, Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen sowie randalierende Personen. Der Schwerpunkt der Arbeit lag dabei auf dem frühzeitigen Eingreifen und der Deeskalation.
26 Brände gemeldet
Insgesamt wurde die Polizei in 26 Fällen zu Bränden gerufen. Dabei kam es überwiegend zu Sachbeschädigungen an Mülltonnen, Strauchwerk und Hecken. Zudem wurden drei Pkw sowie ein Altkleidercontainer beschädigt. Größere Gebäudeschäden oder verletzte Personen wurden bislang nicht gemeldet.
Raubdelikt in Neukirchen-Vluyn
In Neukirchen-Vluyn kam es zu einem Raubdelikt. Dort versuchte ein Täter unter Vorhalt eines Messers, einen E-Scooter zu entwenden. Im Rahmen einer Fahndung konnte der Tatverdächtige angetroffen und festgenommen werden. Zu möglichen weiteren Hintergründen machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Sexuelle Übergriffe seien nach bisherigem Kenntnisstand nicht bekannt geworden, teilte die Polizei weiter mit. Die Ermittlungen zu einzelnen Vorfällen dauern an.























