Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Schermbeck haben gemeinsam mit der Hochschule Rhein-Waal einen eigenen 3D-Drucker gebaut. Das Projekt gibt einen Einblick in digitale Fertigung und stärkt die technische Ausrichtung der Schule.
Schülerinnen und Schüler bauen eigenen 3D-Drucker
Zwölf Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 10 sowie ein Team aus vier Lehrkräften haben in Zusammenarbeit mit der Hochschule Rhein-Waal und dem zdi-Zentrum Kamp-Lintfort einen eigenen 3D-Drucker gefertigt. Das Gesamtschule Schermbeck 3D-Drucker Projekt vermittelt praktische Einblicke in moderne Fertigungstechnik und erweitert das digitale Angebot der Schule.
Fachkundige Anleitung durch FabLab der Hochschule
Unter Anleitung des wissenschaftlichen Mitarbeiters Peter Selders aus dem FabLab der Hochschule Rhein-Waal lernten die Teilnehmenden alle Schritte kennen, die für den Bau eines 3D-Druckers notwendig sind. Am Ende stand der erste erfolgreiche Probedruck. Der Drucker bleibt dauerhaft an der Schule und wird künftig im Unterricht eingesetzt. Seine Fertigung gilt als ein wichtiger Schritt in der digitalen Weiterentwicklung.

Aufbau eines eigenen FabLabs als langfristiges Ziel
Das Projekt bildet den Auftakt für ein langfristiges Vorhaben der Gesamtschule Schermbeck. Geplant ist der Aufbau eines eigenen FabLabs, einer kreativen Werkstatt für digitale Fertigung. Dort sollen Schülerinnen und Schüler künftig mit Technologien wie 3D-Druck, Lasercuttern und weiteren Werkzeugen arbeiten können. Dies unterstützt die Entwicklung kreativer und technischer Kompetenzen und bereitet auf eine zunehmend digitale Arbeitswelt vor. Gleichzeitig ergänzt ein FabLab das bestehende MINT-Profil der Schule, die seit 2013 als MINT-Schule ausgezeichnet ist.

Stimmen aus dem Projekt
„Es hat richtig Spaß gemacht, den Drucker selbst zusammenzubauen und dann zu sehen, wie er funktioniert. Ich freue mich schon auf mein Modell der fertigen Miniatur-Enterprise“, berichtet ein teilnehmender Schüler. Eine Mitschülerin ergänzt, man habe nicht nur viel über Technik gelernt, sondern auch über Teamarbeit und das Lösen von Problemen.

Dank an Projektpartner
Die Schule bedankt sich bei der Hochschule Rhein-Waal und dem zdi-Zentrum Kamp-Lintfort für die fachliche Begleitung und Unterstützung. Ebenso gilt der Dank der Volksbank Schermbeck, die den Bus für An- und Abreise finanziell ermöglicht hat.























