Finn Pikorz startet entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Ecuador
In wenigen Tagen beginnt für den 19-jährigen Schermbecker Finn Pikorz ein großes Abenteuer. Am 4. September bricht er von Düsseldorf aus über Amsterdam in die ecuadorianische Hauptstadt Quito auf, um in dem südamerikanischen Land einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im Rahmen des Weltwärts-Programms zu leisten.
Jetzt oder nie
Während seines einjährigen Aufenthalts wird Finn in der Stadt Macas ein kirchliches Projekt unterstützen. Dort engagiert er sich unter anderem in einem Altersheim, auf einer Kaffeeplantage sowie in weiteren sozialen Initiativen, die unter dem Dach der Kirche laufen. „Nach dem Abitur war für mich klar: Jetzt oder nie“, sagt der 19-Jährige.
Schon lange hegte er den Wunsch, eine Zeit im Ausland zu verbringen und sich dabei sozial einzubringen. Inspiriert dazu wurde er auch durch die Auslandserfahrungen seines Onkels in den USA. Die Corona-Pandemie hatte seine Pläne zunächst verzögert, doch nun ist der Zeitpunkt gekommen.
Über den Tellerrand schauen
Neben dem Einsatz für andere reizt ihn besonders der kulturelle Austausch: „Ich möchte die ecuadorianische Kultur kennenlernen, die Sprache lernen und über den Tellerrand hinausblicken.“ Bereits die ersten drei Wochen in Quito wird Finn mit seinem „Gastbruder“ verbringen, wo eine intensive Einführungsphase und ein Spanischkurs auf ihn warten, bevor es weiter nach Macas, die Hauptstadt der ecuadorianischen Provinz Morona Santiago, an den Rand des Amazona-Beckens geht.
Via Instagram dabei
Organisiert wird der Freiwilligendienst von der Erzdiözese München-Freising, die auch die Vorbereitungsseminare übernommen hat, gemeinsam mit Weltwärts und dem zuständigen Bistum in Ecuador. Insgesamt reisen in diesem Jahr vier deutsche Freiwillige aus diesem Programm nach Südamerika, ihre Einsatzorte liegen jedoch mehrere Stunden voneinander entfernt.
Unterkunft und eine kleine Verpflegungspauschale werden gestellt. Unterstützung erfährt Finn nicht nur durch seine Familie, die ihn mit gemischten Gefühlen verabschiedet, sondern auch durch Menschen, die seinen sogenannten Solidaritätskreis stärken.

Spenden für das Projekt von Finn
Mit Spenden soll das Projekt für ihn und seine Mitfreiwilligen ermöglicht werden. Begleiten lässt sich Finns Aufenthalt natürlich über Schermbeck-Online, wo wir regelmäßig berichten werden sowie über seinen

Alternativ kann man Finn auch eine E-Mail an [email protected] senden, um in seinen Mailverteiler aufgenommen zu werden. Erst im September 2026 wird er in die Heimat zurückkehren. Wer das Engagement mit einer Spende unterstützen möchte, hat hier die Gelegenheit dazu:
Kontoinhaber: Erzdiözese München und Freising KdöR Bank: Liga-Bank München IBAN: DE87750903000002170000 Kostenstelle: 10441400 Verwendungszweck: IA 331480 P1023 07























