Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?
Vision und Haltung
„Verantwortung übernehmen heißt: Gerade stehen für das, was man entscheidet – auch wenn es schiefgeht. Ein Bürgermeister, der bei Erfolg vorne steht, aber bei Problemen andere vorschickt, ist fehl am Platz.
Fehler passieren – das ist menschlich. Entscheidend ist, wie man damit umgeht. Ich stehe dazu, erkläre offen, was schiefgelaufen ist, und sorge dafür, dass es nicht wieder passiert. Ausreden und Schuldzuweisungen helfen niemandem. Ehrlichkeit schon.
Rückschläge gehören zur Politik dazu. Nicht jedes Projekt läuft wie geplant, nicht jede Entscheidung erweist sich als richtig. Dann heißt es: nachsteuern, korrigieren, neu anpacken. Aufgeben ist keine Option.
Als Bürgermeister trage ich die Verantwortung für mein Handeln – gegenüber den Bürgern, dem Rat und mir selbst. Das ist kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Führung“.
Nächste Frage lautet: Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Ideen nach zwei Jahren keine Mehrheit finden. Nachjustieren, überzeugen oder an der Linie festhalten?























