Ein 16-jähriger Jugendlicher aus der Ukraine steht im Verdacht, eine 32-jährige Frau und ein 19 Monate altes Kleinkind in Dorsten-Holsterhausen getötet zu haben. Er hatte sich am Tatort selbst bei den Einsatzkräften gemeldet und eine Tatbeteiligung eingeräumt. Seit dem 30. Juni 2025 sitzt der Jugendliche in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.
Leichenfund in Waldstück – Mordkommission ermittelt
Am frühen Morgen des 29. Juni 2025 meldeten Passanten gegen 6 Uhr zwei leblose Personen in einem Waldstück an einem Waldweg am Tüshausweg in Dorsten-Holsterhausen. Polizeibeamte fanden vor Ort eine tote Frau und ein totes Kleinkind. Aufgrund der Auffindesituation und sichtbarer Spuren von Gewalt richtete die Polizei eine Mordkommission ein. Noch am selben Tag begann die Spurensicherung am Tatort. Zuvor hatte eine Passantin die Polizei alarmiert. Bei den Opfern handelt es sich um eine 32-jährige Frau aus der Ukraine und ihre 19 Monate alte Tochter. Beide wohnten in Dorsten-Holsterhausen.

Tatverdächtiger meldete sich selbst
Im Verlauf des Sonntagabends erschien ein 16-jähriger Jugendlicher am Tatort und sprach die Einsatzkräfte an. Wie die Ermittlungsbehörden mitteilten, habe er eine Tatbeteiligung eingeräumt. Der Jugendliche wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Er stammt ebenfalls aus der Ukraine und lebt in Dorsten.
Gericht ordnet Untersuchungshaft an
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen ordnete ein Gericht am 30. Juni die Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen an. Die vorläufigen Obduktionsergebnisse bestätigten, dass beide Opfer durch massive Gewalteinwirkung ums Leben kamen.
Ermittlungen laufen weiter
Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen derzeit Hintergründe, Motiv und mögliche weitere Beteiligte. Aus ermittlungstaktischen Gründen können aktuell laut Staatsanwaltschaft Essen und Polizei keine weiteren Details bekannt gegeben werden.























