Verzögerte Rettung durch fehlerhafte Ortung in Schermbeck-Bricht auf der Dorstener Straße
Am heutigen Mittwochmorgen gegen 8:05 Uhr wurden die Löschzüge Schermbeck und Altschermbeck durch einen automatisch ausgelösten e-Call eines Fahrzeugs zur Dorstener Straße alarmiert. Ursprünglich war die Einsatzstelle auf der Bundesstraße 58 gemeldet, doch dort konnte kein Unfall festgestellt werden.

Wie sich später herausstellte, hatte das elektronische Ortungssystem laut Mitteilung der Feuerwehr eines beteiligten Elektrofahrzeugs den Unfallort nicht korrekt übermittelt. Dadurch suchten die alarmierten Einsatzkräfte aus Schermbeck und Dorsten zunächst an unterschiedlichen Stellen, was zu einer Verzögerung führte.
Schließlich wurde die korrekte Einsatzstelle an der Dorstener Straße ermittelt. Dort hatte sich ein Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen ereignet. Die Feuerwehr streute auslaufende Betriebsmittel ab und schaltete zwei Fahrzeuge spannungsfrei. Das Elektrofahrzeug wurde zusätzlich mit deaktiviertem Hochvolt-Antrieb gesichert.
Da zwei Fahrzeuge stark ineinander verkeilt waren, mussten sie mithilfe eines Spreizers getrennt werden, um die Bergung und den Abtransport zu ermöglichen. Nachdem alle Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.























