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Leserbrief zum Thema Verkehrsversuch in Schermbeck

Veröffentlicht am

Leserbrief von Dieter Kettler

Einem jeden sollte es klar sein, dass eine ganz oder teilweise Sperrung der Mittelstraße ohne die Öffnung der Marellenkämpe als Einbahnstraße nicht möglich ist!

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Die Gegenargumente der Anwohner sind wie immer laut, 40 Jahre alt und kaum stichhaltig, und werden dadurch nicht besser.

Hier ist eine Straße die die besten Voraussetzungen hat, um eine verkehrsmäßige Zusatzbelastung zumutbar zu machen.

Die bereits zum Beginn des Probetriebes gezeigten Proteste einschließlich zeitweiser Sperrung der Straße durch die Anwohner, sind völlig unverhältnismäßig und sind nahe am Tatbestand der Nötigung. Die Autofahrer zum Halten zu zwingen und um Unterschrift zu einem Protest oder ähnlichem zu drängen, ist sicher mehr als fragwürdig. Diese Unterschriftenliste ist das Papier nicht wert.

Zu einem fairen Verhalten gehört ganz sicher, dass man erst einmal den 4-monatigen Probebetrieb abwartet, um dann mit den gewonnenen Erkenntnissen zunächst das Gespräch mit der Gemeinde oder umgekehrt sucht und nicht ungeprüft sofort verbal auf den Bürgermeister eindrischt.

Zur Straße Marellenkämpe:

  • 1. Die Straße ist breit und übersichtlich
  • 2. Linksseitig tiefe Vorgärten von ca.10m, großer Abstand zur Straße. Rechtsseitig ausschließlich Garagen mit schalldämmender Wirkung. Der linksseitige Bürgersteig ist für Kinder von max. Sicherheit, da ca.1,80m breit, anschl. der zusätzliche Schutz durch durchgehende Parkstreifen!
  • 3. Tiefe rückseitige Hofgärten von ca. 15-20m. Dahinter viel Grünland. Der Friedhof mit “himmlischer Ruhe.“

Das heißt, im Wohnbereich einschließlich Gärten wird man zusätzlichen Verkehr weder hören noch sehen!

Der zusätzliche Verkehrslärm auf der Straße wird sich wohl sowieso überwiegend in den frühen Morgen-und späten Nachmittagsstunden ergeben (Pendler). Ob dieser Lärm und Belastung wirklich relevant ist, wird sich durch den Probebetrieb zeigen zumal die Fahrer aus und in Richtung Erle, die die Mi. als Abkürzung nutzen, wahrscheinlich entfallen werden.

Man sollte aber den Anwohnern entgegenkommen und die zweifellos zusätzlichen Belastungen auf ein mögliches Maß lindern durch:

  1. Die Einschnürung der Straße beim Übergang zu Aldi auf ca.2,50m ist positiv zu sehen, denn hiermit ist ein kostengünstiges, natürliches Hindernis für zu schnelle Fahrer bereits vorhanden! Eine automatische Geschwindigkeitswarnung ist ja bereits vorhanden!
  2. Umbau der Straße mit Pflasterung, Verkehrshindernissen, Baumbepflanzung, strickte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20km/h

     Kurz: Das Wohnumfeld wohnlicher und sicherer gestalten.

  1. Verteilung des Verkehrs auf möglichst viele andere Straßen wie z. B. Schienebergstege, Kapellenweg, Ahornstraße und andere.

Hinweis: Verantwortlich für den Inhalt der veröffentlichten Zuschriften/Leserbrief ist der jeweilige Verfasser.

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