StartKreis WeselGeflügelpest bei Wildvogel in Wesel festgestellt

Geflügelpest bei Wildvogel in Wesel festgestellt

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Wesel(pd). Bei einer Möwe, die ein Bürger am 13. März am Auesee tot aufgefunden hatte, wurde vom Friedrich-Loeffler-Institut die hochpathogene Form der Influenza vom Typ H5N1 und damit die Wildvogel-Geflügelpest festgestellt.

Der Vogel war vom Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung nach der Meldung eingesammelt und zur Untersuchung eingeschickt worden.

Der jetzige Einzelfund vom Auesee hat vorerst keine tierseuchenrechtlichen Konsequenzen. Das Kreisveterinäramt erneuert seine Aufforderung, in allen Geflügelbetrieben hohe Biosicherheits-Maßnahmen umzusetzen. Nur so kann das Risiko minimiert werden, das Virus aus der Wildvogelpopulation in Tierbestände einzutragen. Der Kreis Wesel hatte erst vor gut zehn Tagen die drei Monate lang geltende kreisweite Aufstallungspflicht für Geflügel aufgehoben.

Erster Fall

Es ist der erste Fall im Kreis Wesel in der endenden Wintersaison, aber kein Einzelfall. So wurden zeitgleich identische Befunde von weiteren drei Möwen aus dem Kreis Viersen und einer Möwe aus dem Kreis Heinsberg übermittelt.

Geflügelpest, auch bekannt als Vogelgrippe, ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die Vögel betrifft, insbesondere Hühner, Enten und Gänse. Die Krankheit kann auch auf den Menschen übertragen werden, obwohl dies in der Regel nur bei engem Kontakt mit infizierten Vögeln auftritt.

Info zur Geflügelpest

Die Symptome von Geflügelpest können von mild bis schwer variieren. Bei Hühnern und anderen Geflügelarten können Anzeichen von Geflügelpest sein:

  • Atemprobleme
  • Verlust von Appetit und Gewicht
  • Lethargie und Depression
  • Blaue Verfärbung der Kämme und Watteln
  • Durchfall
  • Vermehrte Sterblichkeit innerhalb der Geflügelherde

Bei Menschen, die mit Geflügelpest infiziert sind, können die Symptome von grippeähnlichen Symptomen bis hin zu schweren Atemwegserkrankungen und sogar Tod reichen.

Die Übertragung von Geflügelpest erfolgt in der Regel direkten Kontakt mit infiziertem Geflügel oder kontaminiertem Material wie Einstreu, Kot oder Futter. Die Krankheit kann auch von wilden Vögeln auf Nutztiere übertragen werden, was zu Ausbrüchen bei Geflügelzüchtern und in Geflügelproduktionsbetrieben führen kann.

Vorbeugung von Geflügelpest

Die Vorbeugung von Geflügelpest umfasst Maßnahmen wie die regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Ställen, die Einschränkung des Zugangs von wilden Vögeln zu Geflügelbetrieben und die Überwachung von Geflügelherden auf Anzeichen von Krankheiten. Bei Verdacht auf Geflügelpest sollten die betroffenen Vögel isoliert und getestet werden, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

In einigen Fällen können Ausbrüche von Geflügelpest dazu führen, dass ganze Geflügelherden gekeult werden & um eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern. Dies kann schwerwiegende Auswirkungen auf die Landwirte und die Geflügelindustrie haben.

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