Arbeitnehmer bleiben lieber im Kreis – Weniger Pendler

Laut eines Langzeitvergleich des Statistik-Teams des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat sich der Anteil der Auspendler an der Gesamtzahl der Beschäftigten innerhalb von 25 Jahren von 60,7 auf 50 Prozent verringert.

Das zeigt, dass zwischen Wohnen und Arbeit für viele Menschen im Kreis Wesel die Kreisgrenze liegt.

Die Zahl der Pendler unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die für die Arbeit den Kreis verlassen, sank zwischen 1993 und 2018 um 4.495 oder 5,1 Prozent auf 83.932.

Damit weist der Kreis Wesel wie auch die anderen Kreise im Ruhrgebiet einen gegenläufigen Trend zu den kreisfreien Städten auf, in denen sich die Auspendlerquote von 31,5 auf 48,1 erhöhte.

Auch was die Einpendlerquote in den Kreis Wesel anbelant, ist diese von 52,5 auf 38,3 Prozent zurückgegangen.

Zwischen 1993 und 2018 sank die Zahl der Menschen, die im Kreis arbeiten und außerhalb wohnen, von 63.152 auf 52.136.