Wären Sie lieber ein beliebter Bürgermeister mit wenig Wirkung oder ein durchsetzungsstarker, aber unbequemer?
„Diese Frage stellt einen falschen Gegensatz auf – aber wenn ich wählen müsste: lieber unbequem und wirksam als beliebt und wirkungslos.
Ein Bürgermeister wird nicht gewählt, um gemocht zu werden, sondern um Probleme zu lösen. Wer immer nur das macht, was alle hören wollen, bewegt nichts. Schermbeck braucht Fortschritt, nicht nur warme Worte.
Trotzdem: Gute Politik braucht beides – Durchsetzungskraft und Akzeptanz. Wer nur durchregiert, scheitert langfristig. Wer nur gefallen will, auch. Deshalb setze ich auf ehrliche Kommunikation: Ich erkläre, warum schwierige Entscheidungen nötig sind. Transparenz schafft Verständnis, auch für unbequeme Wahrheiten.
Am Ende zählt das Ergebnis: Ist Schermbeck nach meiner Amtszeit besser aufgestellt? Dann nehme ich gerne in Kauf, dass nicht jede Entscheidung sofort populär war. Respekt ist wichtiger als Sympathie – und kommt meist später.“
Die nächste Frage lautet: Wenn Sie einen Abend mit Ihrem größten politischen Gegner verbringen müssten – was würde passieren. Hitzige Debatte, diplomatisches Schweigen oder überraschende Freundschaft?























