Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?
„Ein Bürgermeister muss manchmal unpopuläre Entscheidungen treffen – das gehört zur Verantwortung. Wer immer nur das macht, was alle hören wollen, schadet der Gemeinde langfristig.
Konkret sehe ich Handlungsbedarf bei der Haushaltskonsolidierung: Ausgaben kritisch prüfen, auch wenn einzelne Gruppen protestieren. Bei der Mittelstraßen-Sanierung werden Baustellen und Sperrungen unvermeidlich sein – trotz Beschwerden von Anliegern und Geschäftsleuten. Klimaschutzmaßnahmen kosten Geld und erfordern Veränderungen, die nicht jeder sofort versteht.
Mein Prinzip: Ehrlich erklären, warum schwierige Entscheidungen nötig sind. Transparenz schafft Verständnis. Wer die Wahrheit sagt, gewinnt langfristig Vertrauen. Populismus hilft niemand – Mut zur unbequemen Wahrheit schon. Als Bürgermeister führe ich, statt nur zu gefallen“.
Nächste Frage lautet: Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?























