Welche Kritik oder Sorgen haben Ihnen Bürgerinnen und Bürger zuletzt mitgeteilt und wie wollen Sie darauf reagieren?
„Zuletzt hörte ich häufiger, die FRAKTION sei viel zu brav, weil wir angeblich der Verwaltung zu oft zustimmen. Klar, man könnte aus Prinzip zu allem „Nein“ sagen – macht sich sicher gut im Stammtisch-Wahlkampf. Aber wir sind hier nicht die Partei der dauerbeleidigten Fundamentalopposition, die sich für jeden trotzig erhobenen Arm feiern lässt. Schulen ohne Dächer, Straßen ohne Asphalt und Feuerwehr ohne Autos klingen zwar witzig, sind aber im Alltag eher hinderlich.
Tatsächlich diskutieren wir lieber vorher gründlich und verändern Anträge sinnvoll, statt stur dagegen zu stimmen. Dass einige Kritiker diesen Unterschied nicht kapieren (oder nicht kapieren wollen), überrascht uns inzwischen allerdings auch nicht mehr. Ebenso wenig, dass der Noch-Bürgermeister genau diese banalen Pflichtaufgaben plötzlich als geniale Eigenleistungen verkauft. Politik nach dem Motto: „Hey, schaut mal, ich hab den Wasserhahn aufgedreht – ich bin der Größte!“
Wir stimmen zu, wenn etwas sinnvoll ist, und kämpfen dagegen, wenn’s Quatsch ist und machen weiter Politik mit Hirn statt Haltungsschäden“.























