Dr. Wolfgang Kimpenhaus, der Pressesprecher des MGV „Eintracht“, teilt mit:

Der nächste Auftritt des MGV Eintracht Schermbeck 1865 e.V.

Ort: St. Georgskirche in Schermbeck
Hintergrund: Wir wechseln jährlich zwischen St. Lugerus und St. Georg. Das ist Tradition. Wir lieben sowohl die großartige Akustik und Größe von St. Ludgerus als auch die heimelige Atmosphäre von St. Georg.

Termin: 21. Dezember 2014, 4. Advent
Beginn: 17:00 Dauer: 1,5 Stunden
Hintergrund: Es ist kurz vor Weihnachten. Die großen Vorbereitungen für das Fest sind gelaufen. Die Menschen haben jetzt vielleicht doch ein wenig Muße. Es ist bereits dunkel, das stärkt die Gefühle.

Wir veranstalten ein Weihnachtssingen, kein Weihnachtskonzert.
Etwa die Hälfte aller Lieder singen unsere Gäste mit Orgelbegleitung und wir mit ihnen. Nur die zweite Hälfte singt der Chor in meist vierstimmiger Weise, teilweise auch mit begleitenden Instrumenten.

Hintergrund:
Wir glauben, dass viele Menschen gerne singen. Mehr jedenfalls als bekennen, dass sie gerne singen. Warum sonst haben Rudelsingen einen solchen Zuspruch. Wir wollen mit einem Weihnachtssingen hier anknüpfen.

Wir haben aber auch eine Absprache mit dem Frauenchor des Ortes, mit bella musica , nach der wir Weihnachtskonzerte jährlich wechselnd veranstalten. Im letzten Jahr 2013 hatten wir ein großes Konzert in St. Ludgerus, das von den Gästen sehr gut angenommen wurde. Deshalb in diesem Jahr kein Konzert.

Wilfried Adomeit und Dr. Wolfgang Kimpenhaus (v.l.) laden zum Weihnachtssingen ein. Foto: Helmut Scheffler
Wilfried Adomeit und Dr. Wolfgang Kimpenhaus (v.l.) laden zum Weihnachtssingen ein. Foto: Helmut Scheffler

Unser Motto: Lieder aus der guten alten Zeit
Worte, die zu Weihnachten passen, die unsere Gäste ansprechen sollen, die aber auch einen inhaltlichen Hintergrund haben.
Weihnachtsglocken, O du gnadenreiche Zeit, Es ist ein Ros’ entsprungen, Stille Nacht, Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen, O du fröhliche z. B. und andere mehr … Das sind Lieder, die alle mit der guten althergebrachten Art verbinden das Weihnachtsfest zu begehen. Ganz wenige Lieder sind aus der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts: Sankt Niklas war ein Seemann, Weihnachten bin ich zu Haus’, Winterwunderland z. B. Aber auch das sind inzwischen Klassiker für die weihnachtliche Gefühlswelt. Wir danken auch auf diese Weise dem Hausherrn, Pfarrer Dieter Hofmann, dass er uns die Kirche überlässt und besonders dafür, dass er aktiv mitgestaltet.

Schön, gefühlvoll, weihnachtlich wird es werden und unsere Gäste ansprechen, da sind wir uns sicher. Wir, das sind die beiden Organisatoren dieses Ereignisses: Wilfried Adomeit und Dr. Wolfgang Kimpenhaus.

Sie wissen, das der MGV von den unterschiedlichen Neigungen seiner Sänger lebt. Einige sind die Jecken, die den Karneval schultern, andere die das jährliche Pfingstkonzert vorbereiten und gerne grillen und im freien feiern, und dann auch uns beide, die sich der Vorbereitung des Weihnachtssingen verschrieben haben.

Und noch eines:
Nach einer längeren Sommerpause ist das Weihnachtssingen der Start in ein ereignisreiches 2015. Im nächsten Jahr begeht der Verein sein 150jähriges Bestehen. Die Schermbecker nah und fern, ganz jung oder jung, sollten sich das letzte Augustwochenende (28. bis 30. 8. 2015) freihalten. Bei den Feierlichkeiten ist für jeden etwas dabei, ob er gern singt, gern tanzt, gern Musik hört oder gern bei einem Bierchen mit dem Nachbarn plaudert. Wir erwarten den Auftritt von etwa 25 Musikgruppen in einem Festzelt auf dem Rathausplatz.

Und daneben?
Wir sind heuer etwa 35 Aktive, im mittleren Alter von 69 Jahren, die Jüngsten 49, der älteste 82 Jahre. Wir haben tief durchgeatmet und angeschaut und dann gemeinschaftlich gesagt: trotz der besonderen Festlichkeiten schultern wir alles das, was der MGV zum jährlichen Kulturleben der Gemeinde beisteuert. Den Karneval, das Pfingstfest, die öffentlichen Auftritte beim Aufstellen des Maibaums, beim Erntedank usw.

Die Schermbecker, dürfen sich schon jetzt auf die Karnevals­veran­staltungen im Begegnungszentrum freuen, die zeitlich früh im Jahr am 6. und 7. Februar liegen. Ein kleines Team um unseren Neubürger Wolfgang Herkel und die nimmermüden Jecken Roland Schriefers und Michael Mattern arbeitet bereits am Programm.

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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